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Neue Top-Level-Domains verändern Online-Suche

Der Online-Suche und dem Online-Einkauf steht eine Revolution bevor: 80 Prozent der Internetnutzer denken, dass die neuen generischen Top-Level-Domains (gTLDs) – zum Beispiel „.berlin“, „.shop“ und „.sport“ – die Wahrscheinlichkeit steigern, dass sie Web-Adressen von Unternehmen direkt in den Internet-Browser eingeben anstatt eine Suchmaschine zu nutzen. Das ist eine der Erkenntnisse im ersten Internet-2020-Report des Online-Markenschutz- und Domain-Management-Spezialisten Netnames.

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Der Report zeigt, wie sich das Web nach Einführung tausender neuer generischer Top-Level-Domains in den nächsten fünf Jahren verändern wird. Für den Bericht wurden 6.000 Verbraucher und 400 Führungskräfte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragt und Experteninputs von ICANN und anderen Branchenführern eingeholt.

Navigation künftig weniger abhängig von Suchmaschinen

Die Einfachheit und Präzision der neuen Domain-Endungen, so der Internet-2020-Report, wird die Internet-Navigation unabhängiger von Suchmaschinen machen, weil User künftig häufiger die direkte Online-Navigation nutzen können. Unternehmen stimmen in dem Punkt mit den Verbrauchern überein: Fast die Hälfte der befragten Firmen (42 Prozent) sehen den größten Vorteil der neuen Domain-Namen in der besseren Auffindbarkeit im Internet.

Die Einschätzung der meisten Internetnutzer, dass die neuen Domain-Endungen die Onlinesuche vereinfachen werden, wurde in Unternehmen noch häufiger geteilt: 89 Prozent glauben, dass die neuen Domain-Endungen den Kunden helfen werden, ihren Internetauftritt zu finden. Den größten Einfluss auf den Wandel werden dabei voraussichtlich die Domains haben, die mit gesellschaftlich und kommerziell relevanten Bereichen verbunden sind, zum Beispiel „.bank“, „.sport“ und „.art“. Solche Bereiche haben 44 Prozent der Verbraucher hervorgehoben.

Wie sich Marken vorbereiten können

Suchmaschinen werden ihre Algorithmen weiterentwickeln müssen, um die Relevanz der neuen gTLDs und des Web-Datenverkehrs, den sie erzeugen, abzubilden. Ebenso werden sie eine direkte Suche in der URL-Leiste anbieten müssen. Einige Anbieter machen bereits proaktive Schritte in diesem Bereich. Google zum Beispiel hat eine spezielle gTLD-Abteilung eingerichtet, um die Infrastruktur von 100 neuen gTLDs zu entwickeln.

Dazu, wie sich Marken vorbereiten können, sagt Gary McIlraith, CEO von NetNames: „Die neuen Domain-Namen setzen das Internet quasi auf Null. Marken müssen sich überlegen, welche der neuen Domain-Namen den meisten kommerziellen Nutzen bieten und am relevantesten für ihre Kundenbasis sind, um damit ihre Internet-Präsenz zu stärken und in der sich verändernden Natur des Internets wichtig zu bleiben. Auf diese Weise werden Marken auch im Internet von morgen weiterhin erfolgreich sein können.

(NetNames/asc)

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