Suche

Anzeige

Neue Muster der Mediennutzung zwingen TV-Sender zu handeln

Das Fernsehen kommt nicht umhin, sich dem Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu stellen. Wie eine Studie der IBM Business Consulting Services und des Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn zeigt, können 45 Prozent der jüngeren Medienkonsumenten im Alter zwischen 14 und 39 Jahren Internet und TV parallel nutzen. Die Hälfte dieser Gruppe macht von dieser Möglichkeit bereits regelmäßig Gebrauch.

Anzeige

Von dieser Untergruppe geben 37 Prozent an, das Fernsehen dabei nur als Nebenmedium zu nutzen, 33 Prozent verteilen die Aufmerksamkeit zwischen beiden Medien gleich. Dies entspricht gut acht Prozent beziehungsweise sieben Prozent der Grundgesamtheit. Im Rahmen der Studie befragten die Medienforscher junge Medienkonsumenten zu ihren Präferenzen und Erwartungen im Umgang mit elektronischen Medien.

Wie die Studie deutlich macht, ist der Wunsch nach interaktiven TV-Funktionen seitens der Medienkonsumenten deutlich vorhanden. Absoluter Spitzenreiter der gewünschten interaktiven Funktionen ist mit 84 Prozent die Überbrückung der Werbung. Das zeitversetzte Ansehen von TV-Sendungen (Time-Shift) liegt mit 73 Prozent Interesse an zweiter Stelle. Interessant ist, dass immerhin die Hälfte der befragten Mediennutzer zwischen 14 und 39 Jahren bereit sind, für interaktive Funktionen – wie etwa das genannte Überbrücken von TV-Werbung – ein monatliches Entgelt zu zahlen.

Die Studie zeigt den Forschern deutlich die mit der Medienkonvergenz einhergehende Divergenz von Zielgruppen und Märkten sowie die zusätzliche Verschmelzung von Produzenten und Konsumenten zu “Prosumenten”. Angefangen bei Texten (“Blogs”) über Audio (“Podcasting”) bis hin zu Video-Content finde deren Arbeit zunehmend Anklang als Alternative zu professionellen Produktionen. Damit erhöhe sich bei den Medienanbietern, Online wie TV, öffentlich-rechtlich wie privatwirtschaftlich, die Komplexität der Geschäfts- und Unternehmensmodelle sowie der Druck, unternehmerisch zu handeln.

www.zem.uni-bonn.de

www.ibm.com/de/pressroom

Anzeige

Digital

Comdirect

Die Dmexco naht – 5 Fragen an: Matthias Hach von Comdirect

Als Marketingvorstand der Comdirect Bank beschäftigt sich Matthias Hach intensiv mit auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen, wie er in unserer "5 Fragen"-Serie zum Digitalmarketing beschreibt. Zudem gibt der CMO mit einem Augenzwinkern zu, bei welcher Social-Media-Anwendung er noch Nachholbedarf hat. mehr…



Newsticker

Studien der Woche: Sportbranche, Smart Speaker, Direktvertrieb

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Krise von “epischen Dimensionen” im Tourismus – Rettung 2021?

Das Katastrophenjahr 2020 für den Tourismus hat die Reisebranche nahezu abgeschrieben. Jetzt geht…

Die Dmexco naht – 5 Fragen an: Matthias Hach von Comdirect

Als Marketingvorstand der Comdirect Bank beschäftigt sich Matthias Hach intensiv mit auf den…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige