Suche

Anzeige

Neuartiger Zugang zur Zielgruppensegmentierung vorhanden

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Gehirnforschung und Einkaufsdaten, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun zu haben scheinen. Das Marketing-Informationsunternehmen Nielsen will Kunden in Deutschland zusammen mit dem Beratungsunternehmen Gruppe Nymphenburg künftig eine Verknüpfung von strukturierten Marktdaten mit einem vielfach getesteten Motiv- und Entscheidungsmodell bieten.

Anzeige

Durch die Unterteilung des Datenbestands in sieben unterschiedliche Gehirn-Typen beziehungsweise die sogenannten „Limbic Types“ sollen Kunden beispielsweise genau ergründen können, wie sich Käufer unterschiedlicher Marken in ihrer neuropsychologischen Struktur und damit auch ihrem Kauf- oder Markenverhalten unterscheiden. Somit seien Vergleiche sowohl zwischen einzelnen Marken als auch zwischen einer Dachmarke und ihren Produktmarken ohne weiteres möglich. „Ein Markenartikler kann damit Informationen darüber erhalten, welche Typen verstärkt zu seinem Kundenkreis zählen und auf dieser Basis seine Kommunikationsmaßnahmen planen oder anpassen. Darüber hinaus ist es auch möglich, Nischen für die Produktentwicklung zu erkennen“, erklärt Martin Schniedermeier, Senior Manager, Consumer Panel Service von The Nielsen Company.

Zudem sollen sich Aussagen über die ideale Gestaltung des Point of Sales (PoS) oder die Optimierung von Produkten für bestimmte Zielgruppen treffen lassen. „Wie man sieht, profitieren hier beide Unternehmen – noch mehr aber unsere Kunden. Wir können ihnen weitaus mehr und auf Absatzzahlen basierende, detaillierte Empfehlungen abgeben“, freut sich Dr. Hans-Georg Häusel von der Gruppe Nymphenburg. Denn Menschen und ihre Persönlichkeit würden sich hauptsächlich in der individuellen Ausprägung ihrer Emotionssysteme unterscheiden. Zwar besitze jeder Konsument alle Emotionssysteme, doch nicht in gleicher Ausprägung. Diese Systeme seien es jedoch, die die Kauf- oder Markenentscheidung wesentlich beeinflussen. In Übereinstimmung mit den Emotionssystemen im Gehirn gebe es sieben Gehirn-Typen. Deutschland teile sich beispielsweise in 31 Prozent „Harmoniser“, 22 Prozent „Traditionalisten“, 13 Prozent „Genießer“, 12 Prozent „Hedonisten“, elf Prozent „Disziplinierte“, sieben Prozent „Performer“ und vier Prozent „Abenteurer“.

www.nielsen.com,
www.nymphenburg.de

Anzeige

Studien

Studie: Corona beschleunigt Digitalisierung in Agenturen

Auch die Agenturbranche musste sich in der Corona-Krise intern neu aufstellen. Eine Befragung unter Agenturinhabern belegt die Veränderungsbereitschaft: Hybridevents, Cloudworking und die digitale Kundenzusammenarbeit werden nun stärker in den Blick genommen. mehr…


 

Newsticker

Warum Stada in den Arzneimarkt mit Cannabis investiert

Anders Fogstrup, Geschäftsführer von Stadapharm, spricht im Interview über Chancen und Hürden auf…

Coop Schweiz gewinnt Marketing Tech Award 2021

Coop hat den 2021 erstmalig ausgerichteten Marketing Tech Award gewonnen. Das Schweizer Handelsunternehmen…

Marktforschung vs. Performance Branding: ein Methodenvergleich

Welche Daten können helfen, um richtungsweisende Marketingentscheidungen zu treffen, um damit ihre Marke…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige