Suche

Anzeige

Networking-Sites: lange Ladezeiten

Das holländische Web-Kontrollorgan WatchMouse testete die Performance von Social Networks, die Wikipedia als solche listet. Dazu gehören unter anderen Facebook, MySpace, Last.fm oder Flickr. Die Ergebnisse des Tests sind alles andere als zufriedenstellend.

Anzeige

Die Tester prüften die Ladezeit beim Öffnen der verschiedenen Onlineangebote. Der sogenannte WatchMouse-Website-Leistungsindex fasst aus Benutzerperspektive in einer Zahl Geschwindigkeit und Verfügbarkeit von Homepages zusammen. Je niedriger der errechnete Wert einer Seite ist, desto höher klettert sie im Ranking.

Am besten schnitt in dem Test die Plattform faceparty mit einem Index von 303 ab, was die Tester als überdurchschnittlich schnell werten. Das deutsche StudiVZ liegt mit einem Index von 465 in den Top Ten. Auffallend ist, dass gerade jene Netzwerke, die die höchsten User-Zahlen aufweisen, im WatchMouse-Test besonders schlecht abschneiden. So liegt Myspace zwar mit einem 923er-Index noch im Mittelfeld der 104 getesteten Portale, ein Index nahe 1 000 gilt aber bereits als verbesserungswürdige Performance. Last.fm erzielt ein äußerst schwaches Ergebnis und landet mit 1 837 unter den schwächsten 15 Networking-Seiten. Absolut ungeschlagenes Schlusslicht ist aber Facebook mit einem Index von 6 629.

Aus dem Test geht außerdem hervor, dass viele der untersuchten Homepages auch nach mehreren Versuchen nicht richtig geladen werden können. Der Grund: Die Programmierer von Web 2.0-Portalen binden zur größeren Interaktivität und besseren Nutzbarkeit Ajax in die Seiten ein. Dynamische Elemente der Portale werden dadurch nicht sofort geladen, was höhere Geschwindigkeiten verspricht. Trotzdem sind die Ergebnisse des WatchMouse-Test unbefriedigend, vor allem in Hinblick darauf, dass Durchschnittsuser nicht bereit sind, länger als vier Sekunden auf das vollständige Erscheinen einer Website zu warten. pte

www.watchmouse.com

Anzeige

Digital

Twitter führt “Trinkgeld”-Funktion weltweit ein

Neben dem "Follow"-Button einiger Twitter-Profile wird bald ein Banknoten-Symbol auftauchen. Das heißt, dass andere Nutzer dem Betreiber ein "Trinkgeld" schicken können. Twitter schließt mit der Funktion eine Lücke, die einige auf andere Plattformen treibt. mehr…


 

Newsticker

Messen und Events: Wandel auf die harte Tour

Weil Corona auch die Messe- und Eventbranche umgekrempelt hat, musste diese den Innovationsmotor…

Welche Potenziale Voice in der Markenführung hat

Smart Speaker, Voice-Assistants und -Apps, Voice Search oder V-Commerce: Wie ist der Status…

Krämer wird Chief Commercial Officer von T-Systems

Urs M. Krämer wird zum 1. Januar 2022 neuer Chief Commercial Officer von…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige