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Multi-Channel hat Priorität, Print bleibt wichtig

Moderne Kommunikation muss die Vielfalt der Publikationskanäle aufgreifen: Fast 60 Prozent der für eine Studie befragten Mitarbeiter in Verlagen, Werbeagenturen und Marketing-Abteilungen bevorzugen die Kombination von Print, Web, Mobile, Tablet und Social Media. Die „First“-Ansätze werden von den Publishern hingegen als weniger relevant gesehen – nur jeweils etwa fünf Prozent votieren für Web First oder Mobile First. Jedoch geben 21,6 Prozent Print als den für sie wichtigsten Kanal an.

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Die von Woodwing Software verantwortete Studie ermittelt Technologietrends, die im Publishingbereich in diesem Jahr relevant sind. Insgesamt 125 Teilnehmer vor allem aus Nord- und Südamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum äußerten sich zu ihren Publishing-Strategien und den Einsatz von Social Media. Die Teilnehmer sind vor allem in Zeitungs- und Magazinverlagen, im Corporate Publishing-Bereich sowie in Werbeagenturen und Marketingabteilungen tätig.

Höhere Markenbekanntheit durch Social-Media-Kommunikation

Die wichtigsten Gründe, über die verschiedenen Social-Media-Kanäle zu kommunizieren, sind die Steigerung der Markenbekanntheit (71,2 Prozent) sowie die Interaktion mit den Kunden (64,8 Prozent). Social Media spielt auch eine wichtige Rolle bei der Kundengewinnung – 52,8 Prozent wollen damit neue Kunden in bestehenden Märkten erreichen. 41,6 Prozent nutzen Social Media, um neue Märkte zu erschließen.

In Bezug auf die Relevanz der verschiedenen Social-Media-Kanäle liegen Facebook, Twitter und Youtube nach wie vor in Führung. Bei der Bewertung der anderen Kanäle wie Google+, Instagram, Pinterest und Vimeo sind sich die Teilnehmer weniger sicher – nur 17,7 Prozent planen, Pinterest zu verwenden, bei Google+ (23,58 Prozent) und Instagram (19,51 Prozent) liegt dieser Wert etwas höher. Als nicht relevant bewerten dagegen 31,7 Prozent Pinterest, 18,7 Prozent Google+: 18,7 und 21,5 Prozent Instagram.

Kanalneutrale Workflows

Einige der Kommentare zu den erwarteten Trends spiegeln strategische Ansätze und die Gedanken der Teilnehmer im Detail wider:

  • Neue Modelle für Tablet-Publishing, Flipboard und Zinio werden Erfolg haben (Corporate Publisher).
  • Teilen und Mehrfachverwertung von Inhalten sind wichtig (Corporate Publisher).
  • Einmal gestalten, mehrfach in mehreren Formaten publizieren (Werbeagentur).
  • Kanalneutrale Workflows zur Entwicklung von Inhalten; Straffung und Steigerung der Effizienz der Arbeitsabläufe für die Publikation im Web, in Blogs, auf mobilen Endgeräten sowie auf Social-Media-Plattformen (Magazinverlag).
  • Schluss mit der Replikation von Print-Ausgaben auf Tablets (Magazinverlag).
  • Eine Kombination aller Möglichkeiten – Text, Video, Musik und Foto. Der Newsletter in Magazinform (Magazinverlag).

„Auf der einen Seite zeigen die Ergebnisse unserer Studie, dass Publisher jeder Art erkannt haben, wie wichtig die Bereitstellung ihrer Inhalte über verschiedene Kanäle ist – auf der anderen Seite hat die Vielzahl der strategischen Ansätze offenbart, dass es keinen Königsweg gibt, die relevanten Zielgruppen zu erreichen“, sagt Roel-Jan Mouw, CEO von Woodwing Software. In Anbetracht dieser Ergebnisse sieht sich Mouw in dem Standpunkt bestätigt, dass Publishing- und Digital Asset Management (DAM)-Lösungen möglichst offen und flexibel sein müssen, um jede Publishing-Strategie und jeden Workflow zu unterstützen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht hier zur Verfügung. (WoodWing Software/asc)

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