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Mobile Welten werden sich wandeln

Die Elektromobilität wird sich laut Manfred Wittenstein, Präsident des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), künftig in gänzlich neuen Fahrzeugkonzepten, anderen mobilen Maschinen und neuer neuen Produktionstechnologien niederschlagen. Dabei würden die intelligente Produktion und der Maschinenbau im Zentrum des Prozesses stehen.

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„Wir müssen Lithium-Ionen-Batterien nicht nur erforschen, sondern vor allem kostengünstig und in großen Stückzahlen produzieren können. Wir brauchen in Deutschland eine stringente Wertschöpfungskette für die Mobilität der Zukunft. Scheitern wir, die Industrie, die Wissenschaft, die Politik, scheitert Deutschland“, erklärt Wittenstein. Der deutsche Maschinenbau werde mit weltweit führenden Innovationsnetzwerken der industriellen Gemeinschaftsforschung seinen Beitrag leisten und nannte als Beispiel die Forschungsvereinigungen Antriebstechnik und Verbrennungskraftmaschinen im VDMA: „330 Unternehmen aus dem Maschinenbau realisieren mit 2200 Experten aus der Industrie über 180 Projekte im Jahr und das mit den besten Wissenschaftlern in Deutschland. Geforscht wird nicht im Elfenbeinturm, sondern anwendungsorientiert, entlang der gesamten Wertschöpfungskette und exakt auf die Bedarfe der Industrie zugeschnitten.“

Die Initiative der Bundesregierung sei nach Informationen von Wittenstein zwar zu begrüßen, doch sei noch zu bemängeln, dass der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität in Sachen Produktionstechnologie und Nutzung des effizienten Instruments der industriellen Gemeinschaftsforschung zu kurz greife. „Denn neben einzelnen Leuchtturmprojekten und dem Fokus Batterieentwicklung benötigen wir breitenwirksame Ansätze, zum Beispiel bei den Produktionstechnologien für Energiespeicher oder Leichtbaufahrzeuge“, betont Wittenstein. Zudem kritisierte der VDMA-Präsident die geplante Kürzung der Gelder für Produktionsforschung auf 62 Millionen Euro für 2010: „Für Deutschland ist das ein Armutszeugnis!“ Die deutsche Industrie sei vergleichsweise immensem Wettbewerbsdruck ausgesetzt, da Japan die Entwicklung verbesserter Traktionsbatterien etwa mit 200 Millionen Dollar unterstütze und China effiziente Antriebstechnologien mit einem Fonds fördere, der eine Milliarde Euro schwer sei. Die USA würden zwei Milliarden Dollar allein in die Batterie-Technologie und in Komponenten für Elektrofahrzeuge investieren, und gäben 25 Milliarden Euro an Krediten für Produktionswerke für kraftstoffsparende Fahrzeuge.

www.vdma.de

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