Suche

Anzeige

Mit Klassikern gegen Corona – Produktvielfalt hilft Dr. Oetker

Oetker
Dr. Oetker während der Corona-Pandemie: Dank "vielfältiger Sortimentsbereiche und Absatzkanäle in der Lage, die Krise zu meistern". © Imago

Eine Tiefkühlpizza in den Ofen schieben, statt im Restaurant zu essen. Den Kuchen häufiger selber backen. In Corona-Zeiten sind die Menschen länger zu Hause und kochen selbst. Das hilft Dr. Oetker, die Pandemie-Folgen einzudämmen.

Anzeige

Tiefkühlpizza, Backmischung, Schokopudding – mit seinen Klassikern will Dr. Oetker der Corona-Krise trotzen. Während es bei der Belieferung von Hotels, Restaurants und Gaststätten mit Lebensmitteln und Getränken aktuell deutliche Umsatzeinbußen gebe, sehe es für die Unternehmen der Gruppe, die Produkte für die Zubereitung und den Verzehr zu Hause herstellten, besser aus, berichtete das Familienunternehmen am Dienstag bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2019.

Dr. Oetker sei zuversichtlich, dass die Gruppe dank “vielfältiger Sortimentsbereiche und Absatzkanäle in der Lage sein wird, die Krise zu meistern”. Es werde allerdings deutliche Auswirkungen auf das Ergebnis in diesem Jahr haben, hieß es. Im vergangenen Jahr setzte die Oetker-Gruppe 7,4 Milliarden Euro um. Das waren 3,7 Prozent mehr als 2018. Zahlen zum Ergebnis veröffentlicht das Familienunternehmen traditionell nicht.

Dr. Oetker setzt weniger als die Hälfte in Deutschland um

Noch wichtiger ist 2019 das Auslandsgeschäft für Dr. Oetker geworden. In Deutschland wurden noch 46,3 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Im Jahr zuvor waren es noch 52,6 Prozent. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz stieg entsprechen von 47,7 Prozent auf 53,7 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um gut 3000 auf rund 34.000.

Das Familienunternehmen steckt seit einigen Jahren in einem Umbauprozess. Im Frühjahr hatte Oetker sein Bankhaus Lampe an die Frankfurter Privatbank Hauck & Aufhäuser verkauft. Von der Container-Schifffahrt hatte sich der Konzern bereits 2017 getrennt.

Entsprechend entfiel im vergangenen Jahr mit rund 3,9 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Gruppenumsatzes auf die Nahrungsmittelsparte, die organisch – also ohne Zukäufe und Wechselkurseffekte – um 3,5 Prozent wuchs. In Deutschland habe es vor allem bei Backartikeln, Desserts sowie Pizza einen deutlichen Zuwachs gegeben. Nicht so gut sei das Geschäft mit Müsli und Einmachprodukten gelaufen.

Die Biersparte von Oetker, die Radeberger Gruppe, verzeichnete den Angaben zufolge um Sondereffekte bereinigt einen geringen Umsatzrückgang. Während die nationalen Marken Radeberger Pilsner, Jever und Schöfferhofer etwas einbüßten, konnten regionale Biere zulegen. Die zu Oetker gehörende Sektkellerei Henkell setzte nach der Übernahme des spanischen Anbieters Freixenet zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Euro um.

he/dpa

Sie wollen weitere relevante Informationen und spannende Hintergründe für Ihre tägliche Arbeit im Marketing? Dann abonnieren Sie jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.

Anzeige

Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

Alex Schultz ist neuer CMO von Facebook

Alex Schultz ist neuer Chief Marketing Officer (CMO) von Facebook. Die Social-Media-Plattform hat…

“Mobility Zeitgeist”: automobile Trendstudie zur Gen Z

In Zusammenarbeit mit dem Zukunftsinstitut hat Ford mit einer neuen Auflage der Trendstudie…

Pro & Contra: der (Un-)Sinn von Lovebrands

In unserer Rubrik "Diskutiert doch mal" stellen wir regelmäßig Thesen auf – und zwei…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige