Suche

Anzeige

Markenrangliste verweist auf notwendige Imagepolituren

In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sichert eine gute und effektive Positionierung das Vertrauen von Verbrauchern und somit auch Umsätze. Doch dies gelingt bei weitem nicht allen Unternehmen. Nach Informationen der Wirtschaftswoche, die auf Ergebnissen des Brandindex-Marken-Rankings 2009 fußen, haben einige Marken sogar regelrechte Imageprobleme. Dafür befragte das Marktforschungsinstitut Yougovpsychonomics im ganzen Jahr rund 250 000 Konsumenten.

Anzeige

In der Luftfahrtbranche gebe es besonders große Unterschiede in der Beliebtheit der für den Markenmonitor untersuchten Marken. Zum Beispiel sei Condor im vergangenen Jahr bei den Deutschen mit durchschnittlich rund 69 Brandindex-Punkten sehr beliebt gewesen, wohingegen die irische Billigfluglinie Ryanair mit minus 49 Punkten ein ausgesprochen schlechtes Image gehabt habe. Dass sich der Imagewert der Airline im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verschlechterte, sei unter anderem auf Diskussionen über Gebühren für die Einführung von Stehplätzen zurückzuführen.

Mit minus 41 Brandindex-Punkten gehöre auch die Deutsche Bahn zu den Marken mit dem schlechtesten Image im angelaufenen Geschäftsjahr. Zwar hätten sich die Imagewerte nach dem Rücktritt von Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn im Vergleich zum Vorjahr leicht erholt, doch sei noch keine Trendwende zu erkennen. In der Bankenbranche hätten die deutsche Landesbank West LB mit minus 84 Punkten und die Bayerische Landesbank mit minus 78 Punkten schlechte Noten bekommen.

Da das Markenimage vor allem in der Automobilbranche sehr häufig Kaufentscheidungen beeinflusse, könne die koreanische Marke Kia dies mit minus 52 Brandindex-Punkten am schlimmsten treffen. Auf ähnlichem Niveau bewege sich derzeit auch die italienische Marke Fiat mit minus 46 Punkten. Vergleichsweise habe Audi als beliebteste Automobilmarke der Deutschen im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Imagewert von plus 80 Punkten erreicht.

www.wiwo.de

Anzeige

Digital

Drum & Talk

“Drum & Talk”, Folge 2: Konsum und Handel während Corona

In der zweiten Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" ist Ludwig Voll zu Gast. Mit dem Experten von EY-Parthenon werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen, die die Corona-Krise bis Weihnachten auf den Handel haben könnte und tauchen in neue Realitäten des Konsums ein. mehr…



Newsticker

Corona-Konsumbarometer: Deutsche werden beunruhigter

Wie verändert das Coronavirus den Konsum? Andreas Fürst, Marketingprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg,…

Fünfjahresplan: China will unabhängiger von der Welt sein

In dem Streit mit den USA und der Corona-Krise besinnt sich China auf…

Ein Corona-Kuchen als viraler Hit und Umsatztreiber

Tschechien erlebt aktuell seinen zweiten Corona-Albtraum. Dennoch schafft es ein kleines Café, einen…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige