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Markenprofi erteilt schlechte Noten für die Stiftung Warentest

Das neue Test-Siegel der Stiftung Warentest fällt bei den Verbrauchern durch. Andreas Pogoda von der Brandmeyer Markenberatung initiierte eine Umfrage bei der GfK Nürnberg und warnt: "Das Ergebnis für das neue Test-Siegel ist ein eindeutiges „Mangelhaft“, weil es kein Vertrauen auslöst."

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Hintergrund: In einem „umfangreichen Markenstrategieprozess“ hatte die Stiftung ein neues Erscheinungsbild entwickelt. Es sollte die Publikationen einheitlich kennzeichnen und sie unverwechselbar mit der Dachmarke Stiftung Warentest verbinden. Das Ergebnis müsse auch die Marketingmanager der Industrie aufhorchen lassen, mahnt Pogoda. Das Testurteil falle eindeutig aus: Nur 15 Prozent fänden den neuen Entwurf seriöser, vertrauenswürdiger und überzeugender. Mehr als 75 Prozent plädierten für das alte Zeichen.

Markenexperte Klaus Brandmeyer: „Hier wurde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.“ Marketingmanager schmückten ihre Produkte gerne millionenfach mit guten Testurteilen der Stiftung. Ob diese Wirkung auch mit der neuen Gestaltung erreicht werden könne, dürfe angesichts der Testergebnisse bezweifelt werden. Für die Erhebung befragte die Brandmeyer Markenberatung repräsentativ 1 000 Bundesbürgern ab 14 Jahren.

Bei der Befragung legten Marktforscher der GfK Nürnberg den Bürgern das neue und das alte Test-Siegel vor. Dabei sollten die Befragten drei Fragen beantworten: 1. Welchem Test-Urteil würden Sie mehr vertrauen? 2. Welches Logo sieht seriöser aus? Und 3. Bei welchem Logo wären Sie mehr überzeugt, dass es sich tatsächlich um ein Produkt von guter Qualität handelt?

Abbildung: Oben das neue, darunter das alte Test-Siegel. Interessierte können die Ergebnisse und Abbildungen unter www.brandmeyer-markenberatung.de abrufen.

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