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Markenlexikon

Schleichwerbung

bezeichnet redaktionelle Hinweise auf Produkte und Dienstleistungen, die dazu geeignet sind, die Zuschauer über die tatsächliche werbliche Zielsetzung des Hinweises zu täuschen. Laut Rundfunksstaatsvertrag (RStV) handelt es sich bei Schleichwerbung um “die Erwähnung oder Darstellung von Waren, Dienstleistungen, Namen, Marken oder Tätigkeiten … in Sendungen, wenn sie vom Veranstalter absichtlich zu Werbezwecken vorgesehen ist und mangels Kennzeichnung die Allgemeinheit hinsichtlich
des eigentlichen Zweckes dieser Erwähnung oder Darstellung irreführen kann.” (§ 2, Abs. 2, Nr. 8)
Dass es sich um Werbezwecke handelt, wird bei einer Erwähnung oder Darstellung vor allem, aber nicht nur angenommen, “wenn sie gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung erfolgt” (ebenda). Weitere Kriterien, die darauf schließen lassen, dass es sich um Schleichwerbung handelt, sind eine suggestive Frage eines Beteiligten, eine anpreisende, werbliche Sprache, Alleinstellung und/oder wiederholte Hinweise.

Synonym(e):

Surreptitious Advertising Covered Advertising

Verwandte Fachbegriffe:

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