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Markenlexikon

Markenklang

Markenelement zur akustischen Repräsentanz und Verkörperung einer Marke und ihrer Markenidentität; die Nutzung von Musik und Klang zur akustischen Kundenansprache hat im Wesentlichen zwei Gründe: (1) Ausdruck von Gefühlen (Emotionale Wirkungsweise) und (2) Erhöhung der Wiedererkennung von Marken (Erinnerungswirkung). Das Besondere an Markenklang ist, dass er “auch jenseits der Aufmerksamkeit und außerhalb des Gesichtsfeldes” (Kilian, Multisensuales Markendesign als Basis ganzheitlicher Markenkommunikation, in: Florack/Scarabis/Primosch (Hrsg.), Psychologie der Markenführung, 2007, S. 331) im Umkreis von 360 Grad wirkt. Als Elemente des Markenklangs lassen sich unterscheiden: (1) Begriffseigener Klang/Lautmalerei (Markennamen, Slogans), (2) Produkteigener Klang (Sound Engineering/Sound Design, Sound Cleaning), (3) Reine Markenmusik (Interactive Sounds/Sound Objects, Sound/Audio Logos/Jingles und Markenlieder/Brand Songs), (4) Hintergrundmusik (Ambient Sound/Functional Music am Arbeitsplatz und am Point of Sale), (5) Firmenhymnen (Unternehmenseigene Lieder, Unternehmenslieder) und (6) Kooperative Markenmusik (Commercial Songs, CD-/DVD-Kompilationen, Musik-Sponsoring, Brand Name Placement, Product Placement, Musikmarketing) (vgl. ebenda, S. 332); weitere, synonym verwendete Begriffe sind “Acoustic Branding”, “Sonic Sound”, “Corporate Sound” und “Hörmarke”.

Synonym(e):

Audio Branding Sound Branding Brand Sound

Verwandte Fachbegriffe:

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Digital

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