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Markenlexikon

Dritter Ort

Oldenburg definiert “Third Places” als “informal public gathering places” (The Great Good Place, 1999, S. XVII), die neben dem eigenen Heim (dem “Ersten Ort”) und dem Arbeitsplatz (dem “Zweiten Ort”) von großer Bedeutung für das Funktionieren einer Gesellschaft sind. Als “homes away from home’ where unrelated people relate” (ebenda, S. IX) bieten Dritte Orte jedem die Möglichkeit, mit anderen auf ungezwungene Weise Zeit zu verbringen, ganz ohne spezifischen oder offensichtlichen Grund. Auf diese Weise ermöglichen Sie “a vital informal public life” (ebenda S. IX). Auch Gastronomiefilialisten wie Starbucks, Hotelketten mit ihren Lobbys und Fluggesellschaften mit ihren Lounges verstehen sich zunehmend als Anbieter solcher “Zwischenräume”, d.h. halböffentlicher Räume, die in den Augen der Konsumenten zu persönlichem Lebensraum werden, wie auch die Aussage von Starbucks-CEO Howard Schultz deutlich macht: “Unsere Gäste weltweit [betrachten] die Starbucks Coffee Houses als ihr drittes Zuhause, eine Oase zwischen Heim und Arbeitsplatz, wo man sich mit Freunden trifft.” (zitiert nach Mikunda, Marketing spüren, 2007, S. 16)

Synonym(e):

Third Place

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