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Markenlexikon

Ambient Medien

nicht-klassische, planbare Werbeform im “Out-of-Home”-Bereich, die überwiegend distributiv oder fest im direkten Lebens- und Freizeitumfeld von Jugendlichen und jungen Erwachsenen installiert ist und primär auf diese abzielt. Hanser zufolge handelt es sich bei ihnen um Out-of-Home-Medien, die “im Umfeld der Zielgruppe positioniert sind wie Bierdeckelwerbung, Werbepostkarten …, Disco-TV, Werbung auf Zapfpistolen oder in Golflöchern. Sie haben den Vorteil, dass sie die Zielgruppe in einem für sie angenehmen Umfeld erreichen, über eine hohe Rezeptionsdauer verfügen und als wenig störend empfunden werden” (Deutscher Werbekalender 2003, S. 574); auch als Umgebungsmedien bzw. Umgebungsmarketing bezeichnet, da die Kommunikation unter Einbeziehung des konkreten Umfeldes erfolgt.
Mit Ambient Medien wird die Zielgruppe somit genau dort angesprochen, wo diese sich trifft und nach Unterhaltung sucht, wo sie weiterempfiehlt und entscheidet, wie z.B. beim Einkaufen oder beim Sport, in der Schule/Hochschule oder in der Szenegastronomie, in Videotheken oder im Internet; Luxton und Drummond definieren Ambient Werbung als “the placement of advertising in unusual and unexpected places (location) often with unconventional methods (execution) and being first or only ad execution to do so (temporal)” (in: ANZMAC 2000, Visionary Marketing for the 21st Century, S. 735). Zu den Werbeträgern von Ambient Medien zählen neben den genannten Beispielen Briefhüllen und Versandtaschen, Containerwerbeflächen, Doppelgänger-Werbung, Einkaufswagen-Werbung, Flughafen-Werbung (z.B. auf Gepäckbändern), Fußbodenwerbung (z.B. in Supermärkten), Werbung in Bahn, Bus und Flugzeugen, Kanaldeckelwerbung, Kassenbon-Werbung, Instore-TV (z.B. bei Schlecker), Lichtwerbung, Luftwerbung (z.B. Zeppeline), Pizzabox-Werbung, Getränke-Rucksack-Systeme, Schiffs- und Flugzeugaußenflächenwerbung, Schulwerbung, Strandkorbwerbung sowie Toiletten- und Papierhandtuchwerbung.

Synonym(e):

Ambient Media

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