Suche

Anzeige

Marke zählt mehr als der Preis

Die Marke zählt. Daran haben weder die Euro-Umstellung noch die mit der wirtschaftlichen Lage verbundene Stimmung in Deutschland etwas ändern können.

Anzeige

Zwei Drittel der Bundesbürger haben ein hohes Markenbewusstsein und sehen eine deutliche
Verbindung zwischen Markenprodukten und Qualität. Lediglich ein Drittel der Verbraucher
kennzeichnet ein ausgeprägtes Preisbewusstsein. In erster Linie landen dann “No-Name-
Produkte”, so genannte Handelsmarken, bevorzugt in den Einkaufswagen. Dies sind die
Ergebnisse der aktuellen Zielgruppenbefragung mittels der Semiometrie, die TNS Emnid in
Kooperation mit Sevenone Media monatlich durchgeführt. Mit der Semiometrie lassen sich Einstellungen, Werte und Präferenzen von Bevölkerungsgruppen erfassen und beschreiben.

Bei der aktuellen Zielgruppenbeschreibung lassen sich drei homogene Käufertypen mit
jeweils eigenständiger Grundhaltung identifizieren. Bei den “Prestigeorientierten
Markenkäufern” (35 Prozent der Bevölkerung), bei denen Männer und Jüngere im Alter von 14
bis 29 Jahren deutlich überrepräsentiert sind, spielen Image und soziales Ansehen eine
große Bedeutung. Marken stehen bei ihnen für Exklusivität, Individualität und
Lebensgefühl, werden nach Möglichkeit aber auch gerne günstig gekauft, beispielsweise in Factory Outlets. Grundsätzlich besteht aber die Bereitschaft, für Marken mehr Geld auszugeben.

“Loyale Markenkäufer” (30 Prozent) zeichnen sich ebenfalls durch ein hohes
Markenbewusstsein aus. Im Gegensatz zu den Prestigeorientierten Markenkäufern handelt es
sich jedoch vor allem um ältere Personen mit hoher Bildung. Im Vordergrund ihrer
Kaufentscheidung steht die Sicherheit und das Vertrauen in die Marke. Aufgrund ihres eher hohen Einkommens
spielt der Preis bei ihrem Einkaufsverhalten keine Rolle.

Die “Preisorientierten Käufer” (35 Prozent) achten beim Einkauf besonders auf den
Geldbeutel. Sie wollen vor allem günstig einkaufen und den Preis herunterhandeln.
Besonders No-Name-Produkte haben für diese Bevölkerungsgruppe eine hohe Anziehungskraft.
Bei den Einstellungen der Preisbewussten fällt die Aufgeschlossenheit und Neugier für
neue Produkte auf. Preisbewusste verfügen tendenziell über
eine geringe Bildung und ein geringeres Einkommen.

Die aktuellen Ergebnisse dieser Analyse sowie weitere Informationen zu Semiometrie sind
unter www.tns-emnid.com abrufbar.

Anzeige

Strategie

Fernglas

Wirtschaft post Corona: Ansätze für die Zeit nach der Krise

Schneller, höher, weiter – nach diesem oft nicht hinterfragten Modus läuft die Wirtschaft. Die Corona-Krise ist schmerzhaft. Sie könnte aber auch erstmals seit langem den Raum für neue Ansätze öffnen. Realistische Alternative für die Wirtschaft post Corona oder verantwortungslose Krisenromantik? mehr…


 

Newsticker

Warum Stada in den Arzneimarkt mit Cannabis investiert

Anders Fogstrup, Geschäftsführer von Stadapharm, spricht im Interview über Chancen und Hürden auf…

Coop Schweiz gewinnt Marketing Tech Award 2021

Coop hat den 2021 erstmalig ausgerichteten Marketing Tech Award gewonnen. Das Schweizer Handelsunternehmen…

Marktforschung vs. Performance Branding: ein Methodenvergleich

Welche Daten können helfen, um richtungsweisende Marketingentscheidungen zu treffen, um damit ihre Marke…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige