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Markante Bremsspuren im Werbemarkt

Für das laufende Jahr hat die Werbebranche eine Wende zum Aufschwung im Werbemarkt weitgehend abgeschrieben.

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Die rückläufigen Werbeeinnahmen der Medien in der ersten Hälfte des Jahres 2002 seien auch bei einem Anziehen der Investitionsbereitschaft der Unternehmen in ihre Marktkommunikation im Weihnachtsgeschäft kaum noch auszugleichen, befürchtet Hans-Henning Wiegmann, Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) anlässlich der Präsentation des Lageberichts der deutschen Werbewirtschaft vor Journalisten am 28. Mai 2002 in Berlin. Dies bedeutet für das Jahr 2002 fortgesetzte Stagnation bei den Werbeausgaben.





























Investitionen in Werbung Deutschland



nominal / Mrd Euro / gerundet (1 Euro gleich 1,95583 DM)


Investitionen in

Werbung




Deutschland gesamt


Ergebnisse


1997


1998


1999


2000


2001


Gesamt

Honorare,

Werbemittelproduktion,

Medien




28,94


+3,1%




30,17


+4,2%




31,44


+4,2%




33,21

+5,6%




31,51

-5,1%


davon 

Einnahmen

Werbeträger




19,79

+3,7%




20,81

+
5,1%




21,83

+4,9%




23,37

+7,1%




21,68

-7,3%


Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)

Nach den jetzt vom ZAW veröffentlichten Jahresergebnissen 2001 sind die Investitionen in Werbung (Aufwand für Honorare und Gehälter, Kosten für Werbemittelproduktion sowie für die Verbreitung der Werbung durch Medien) um 5,1 Prozent auf 31,51 Mrd € gesunken. Gegenüber dem Boom-Jahr 2000 mit dem Anstieg des Werbevolumens auf 33,21 Mrd € bedeutet dies einen Verlust von 1,7 Mrd €. Dies entspricht fast genau dem Wert des Werbezuwachses im Jahr zuvor. Monetär liegt das Jahresergebnis 2001 mit den erreichten 31,51 Mrd € noch leicht über den Werbeumsätzen des Normaljahres 1999 (31,44 Mrd €).

Für die kommenden Jahre rechnet der ZAW mit Stabilität im Werbemarkt inklusive der Tendenz verstärkten Einsatzes von Werbung. Zwar werden die prozentualen Zuwachsraten wegen des bereits erreichten hohen Investitionsvolumens in Werbung mit 1 bis 3 Prozent moderat ausfallen – Deutschland bleibe jedoch nach wie vor drittstärkstes Werbeland der Welt.


www.zaw.de

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