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Manifest gegen Sexismus in der Werbebranche

Isabel Gabor (links) und Lisa Eppel sind die Gründerinnen des Ad Girls Club. © Valerie Schmidt

Der Ad Girls Club, eine Initiative, die sich gegen strukturellen Sexismus in der Werbebranche einsetzt, hat ein Manifest verfasst. Direkt zu Beginn haben sich mehrere namhafte Agenturen dem Aufruf angeschlossen. Die Initiative fordert unter anderem eine 50-Prozent-Frauenquote auf allen Führungsebenen und Lohngleichheit.

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Isabel Gabor und Lisa Eppel sind die Gründerinnen des Ad Girls Club, einer Initiative, die sich seit Mitte 2020 gegen strukturellen Sexismus in der Werbebranche einsetzt. Am Mittwoch haben sie nun ihr Ad Girls Club Manifest veröffentlicht.

Darin heißt es unter anderem: “Wir wollen eine Werbebranche ohne Sexismus. Ein Umfeld für Mitarbeiter*innen, in dem Gleichberechtigung und Gleichstellung kein Wunsch, sondern Wirklichkeit sind. In dem unsere Führungsetagen so divers wie unsere Zielgruppen sind.”

Sechs Agenturen sind erste Unterzeichner

Zu den ersten Unterzeichnern des Manifests zählen die Agenturen Brandneo, Grabarz & Partner, Kolle Rebbe, Ressourcenmangel, The Goodwins und Wunderman Thompson.

Unterstützt wird die Aktion vom Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA. Die Initatoren schreiben: “Gemeinsam mit dem GWA möchten wir langfristig möglichst viele Agenturen hinter der Idee des Manifests versammeln. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes sollen messbare Standards entwickelt und geschärft werden.”

Forderungen der Initiative

Mit der Unterzeichnung gehe die Verpflichtung zu einer Frauenquote von 50 Prozent in Führungspositionen, Lohngleichheit, Vereinbarkeit von Kind und Karriere, vertraulichen Ansprechpartner*innen und genderneutraler Sprache einher.

Am Ende des Aufrufes heißt es: “Mit einer Unterschrift bekennen wir uns zu allen Punkten. Wir sind noch am Anfang, aber Sexismus braucht ein Ende!”

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