Suche

Anzeige

Mangelhafte oder fehlende Datensicherung in fast jedem vierten KMU

Unternehmensdaten waren und sind von essenzieller Wichtigkeit für den Erfolg. Finanz-, Kunden- und auch Produktdaten stellen das Kapital dar, von dem Unternehmen profitieren. Umso verheerender wäre ein Verlust dieser Daten. Der Online-Ratgeber „IT-Sicherheit“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) zeigt Mängel bei der Umsetzung der Datensicherung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf. Denn über den Link zum Ratgeber kann jedes Unternehmen überprüfen, ob es die Grundanforderungen an die Basissicherheit sowie die organisatorischen und rechtlichen Anforderungen der IT-Sicherheit bewältigt.

Anzeige

Bei einem Verlust der Unternehmensdaten wäre entweder ein erheblicher Zeitaufwand zur Rekonstruktion der verloren gegangenen Daten erforderlich oder, im schlimmsten Fall, wären die Informationen unwiederbringlich dahin. Um diesem Worst-Case-Szenario vorzubeugen, sind Datensicherungen in angemessenen zeitlichen Intervallen unerlässlich. Der großen Bedeutung von Datensicherungen ist sich die große Mehrheit der Teilnehmer des Online-Ratgebers „IT-Sicherheit“ durchaus bewusst. So gaben 77,7 Prozent der knapp 550 Teilnehmer an, regelmäßig ihre Unternehmensdaten zu sichern.

Zeitgleich bedeutet dieser Wert jedoch, dass knapp ein Viertel der Teilnehmer (22,3 Prozent) im Bereich der Datensicherung nachlässiger verfährt. Neun Prozent gaben an, überhaupt keine Datensicherung zu praktizieren. Etwa 13 Prozent sichern ihre Daten nur unregelmäßig oder in großen zeitlichen Intervallen von bis zu sechs Monaten. Im Falle eines Datenverlusts, zum Beispiel infolge einer Systeminfektion durch eine Schadsoftware oder physischer Beschädigung des Datenträgers, müsste gut ein Viertel der Teilnehmer mit einem signifikanten Schaden rechnen.

Der Ratgeber „IT-Sicherheit“ wurde vom NEG im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts „Online-Ratgeber-Vereinheitlichung“ entwickelt. Beteiligt waren die Projektpartner E-Commerce Centers Handel (ECC Handel), das KLICK Rheinland Pfalz, die IT-Akademie Mainz und der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg als Partner aus dem Verbundprojekt „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ des NEG. Unter www.ris.ecc-ratgeber.de kann jeder Interessierte kostenlos ein Beratungswerkzeug nutzen, das es ermöglicht, in wenigen Schritten eine kostenlose und neutrale Einstiegsberatung zum professionellen IT-Sicherheitsmanagement zu erhalten.

www.ecc-handel.de

Kommunikation

Was macht eigentlich Andreas Gahlert – Gründer von Neue Digitale/Razorfish

Mit seiner Agentur Razorfish und Kunden wie Audi und McDonald’s war er einer der meistdekorierten Digitalkreativen. Dann stieg er aus und gründete später das Start-up CoBi für Connected-Bike-Technologie. Nach viel Zeit mit Kiten, Snowboarden und 911er-Fahren wollte Gahlert wieder „mehr Sinn“ im Leben haben. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Was man kennt, das liebt man: Warum Imagewerbung Vertrauen schafft

Christian Montag, Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm, sprach vergangene Woche…

Werberat rügt umstrittenen Muttertags-Spot von Edeka

Der Deutsche Werberat hat den umstrittenen Edeka-Werbespot zum Muttertag öffentlich gerügt. Die Werbung…

Studien der Woche: Teure Städte, Marketingkanäle und Online-Shopping

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige