Suche

Anzeige

„Made in Germany“ ist kein Garant für den Markterfolg in China

Marken aus Deutschland sind in China zwar beliebt, mehr als Brands aus Japan oder den Vereinigten Staaten. Chinesische Konsumenten verbinden sie aber häufig zu wenig mit ihrer deutschen Herkunft. Eine repräsentative Studie von BBDO Germany und BBDO Consulting Shanghai untersucht erstmals das Image deutscher Marken in China.

Anzeige

75 Prozent der Chinesen können mindestens eine deutsche Marke ungestützt nennen, wobei die Automobilmarken klar führen und Nicht-Automobilmarken stark abfallen. 20 Prozent der Chinesen denken, dass Deutschland namhafte Haushaltsgeräte produziert. Bei Maschinen sind es neun, bei Kosmetik/Parfüm fünf und bei Bekleidung/Mode sogar nur drei Prozent. Entsprechend wenige Chinesen kennen Marken wie Bosch, DHL, Hugo Boss oder Grundig.

Wie die Werber in ihrer Studie feststellen, haben deutsche Marken in China grundsätzlich ein positives Image: Fast 60 Prozent der befragten Chinesen mögen sie. Die Marke BMW liegt mit einem Sympathiewert von 83 Prozent in der Gunst der Verbraucher ganz vorn, dicht auf den Fersen folgen Mercedes-Benz (82 Prozent) und Adidas (78 Prozent). Weitere Marken, die über 50 Prozent der Befragten schätzen, sind in der Reihenfolge ihrer Beliebtheit: Audi, VW, Siemens, Porsche, Puma, Bertelsmann, Bayer, Metro, Fa, MINI, Beck´s, Bosch und Nivea.

Wie die Werber der Agenturgruppe schlussfolgern, sind Deutsche Marken in China bekannt und beliebt – ihr Image verbinden chinesische Verbraucher jedoch relativ eindimensional mit Premium-Kraftfahrzeugen. In vielen anderen Branchen spielen deutsche Marken kaum eine Rolle. Die Mehrheit städtischer Chinesen zieht den Kauf deutscher Marken nur selten in Erwägung – sie erscheinen ihnen vor allem zu teuer. Die Empfehlung der Agentur-Gruppe: Unternehmen, die das Country-of-Origin-Image für ihre Marke nutzen, sollten parallel ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis kommunizieren.

www.bbdo.de

Anzeige

Vertrieb

E-Commerce 2022: 110 Milliarden Euro im Blick

Auch im zweiten Corona-Jahr boomt der E-Commerce. In den Fußgängerzonen bleiben dagegen die Kund*innen weg. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer für die Platzhirsche in den Innenstädten – und das ist nicht immer der eigene Onlineshop. mehr…


 

Newsticker

E-Commerce 2022: 110 Milliarden Euro im Blick

Auch im zweiten Corona-Jahr boomt der E-Commerce. In den Fußgängerzonen bleiben dagegen die…

Wieso Lego künftig auch auf Erwachsene baut

In Zukunft stellt Lego nicht mehr nur Bausteine und Accessoires für Kinder her,…

Verpackungen: Ist das Kunststoff oder kann das weg?

Viele Einwegartikel aus Plastik sind in der EU inzwischen verboten. Ist das der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige