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Kundendialog behauptet seine Spitzenposition

Der Dialog mit Kunden und potenziellen Kunden dominiert weiterhin den deutschen Werbemarkt, wie aus dem „Dialog Marketing Monitor 2011“ der Deutschen Post hervorgeht. Vom Gesamtwerbevolumen in Höhe von 76,2 Milliarden Euro im Jahr 2010 sei mit 27 Milliarden Euro über ein Drittel in Dialogmarketing-Medien investiert worden. Mit 20,6 Milliarden Euro fließe nahezu ein weiteres Drittel in Medien mit Dialogelementen. Die klassischen Werbeformen haben der Studie zufolge nur einen Anteil von gut einem Drittel. Jedoch könne der Bereich der klassischen Medien infolge des Anstiegs bei TV-Werbung als einziger im Jahr 2010 ein Wachstum verbuchen.

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Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen in Deutschland wolle nicht auf den unmittelbaren Dialog mit ihren Kunden via Werbesendung, Telefon oder Internet verzichten. Erstmals seit Jahren seien allerdings die Nutzerzahlen rückläufig (minus fünf Prozent). Zurückzuführen ist das dem Dialog Marketing Monitor 2011 zufolge auf die Kleinstunternehmen, deren Nutzeranteil um acht Prozentpunkte auf 71 Prozent sinkt. Bei allen anderen Umsatzgruppen blieben die Nutzeranteile konstant und lägen in der höchsten Unternehmensumsatzklasse weiterhin bei 95 Prozent. Der Abwärtstrend bei den Aufwendungen für Dialogmarketing-Medien setze sich indes weiter fort und falle mit minus zwei Prozent stärker aus als der Rückgang im Gesamtwerbemarkt. Dienstleister seien nach wie vor die aktivsten Anwender und hätten in Summe die höchsten Aufwendungen aufgewiesen, auch wenn der Handel für den direkten Dialog mit seinen Kunden die höchsten Budgets pro Unternehmen aufbringe.

Voll adressierte Werbesendungen seien nach wie vor das bevorzugte Medium unter den Dialogmarketing-Medien. Trotz erheblicher Einsparungen wendeten die Unternehmen hierfür am meisten Geld auf. Mit den Nutzerzahlen seien jedoch auch die Gesamtaufwendungen um 0,8 Milliarden Euro auf nun 9,4 Milliarden Euro gesunken. Vor allem beim Handel, dem traditionellen Hauptversender von Werbesendungen, gehe der Nutzeranteil mit vier Prozentpunkten deutlich nach unten. Im Gegensatz zu diesem Trend behaupte sich der Markt der teil- und unadressierten Werbesendungen bei stabilen 2,5 Milliarden Euro. Das dynamischste Wachstum verbucht laut Monitor das externe www.absatzwirtschaft.de/content/online-marketing/news/kreative-online-werbung-darf-user-nicht-stoeren;74674 Onlinemarketing (Display- oder Videowerbung, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, Social Media Marketing, Mobile Display Advertising) mit einem Plus von 0,5 Milliarden Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro. Bei unverändertem Nutzeranteil würden die Unternehmen ihre durchschnittlichen Budgets um elf Prozent anheben. Und die Prognose laute: weiteres Wachstum im Onlinebereich. Die Effizienz dieser Werbeaktivitäten messe jedoch weiterhin nur jeder zweite Nutzer des externen Onlinemarketings.

Aufgrund der wachsenden Beliebtheit interaktiver Funktionen im World Wide Web werde auch dem Feld des Social Media Marketings, allen voran den sozialen Netzwerken, eine zunehmende Bedeutung zugesprochen. Der „Dialog Marketing Monitor 2011“ greift dieses Thema erstmalig auf und gibt einen Einblick in die Nutzung bzw. den Einsatz von Social Media Marketing. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest sechs große werbeintensive Unternehmen bzw. sechs dialogmarketingaktive Mittelstandsunternehmen direkt und 2 792 Unternehmen telefonisch.

www.deutschepost.de

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