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Kostenersparnis motiviert zum „Teilen statt Besitzen“

Die Verbraucher sind weiter zu größeren Einkäufen bereit und erwarten steigende Einkommen.

In Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen FGM Market Insights veröffentlicht die Markenagentur Metadesign eine Studie zum „Einfluss der SharEconomy auf Markenwahrnehmung und Markenführung“. Von den mehr als 1.000 Befragten unterstützt bereits mehr als die Hälfte den Gesellschaftstrend des kollaborativen Konsums. Drei Viertel stehen dem Teilen offen gegenüber.

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Das „Teilen statt Besitzen-Prinzip“ wurde im Rahmen der Studie hinsichtlich möglicher Konsequenzen für Marken und Unternehmen untersucht: Wie groß ist die Zielgruppe derer, die teilen? Was ist die Hauptmotivation zu teilen und welche Kriterien sind dabei ausschlaggebend? Welchen Marken wird das Potenzial für eigenständige Sharing-Konzepte zugesprochen und für welche Branchen und Produkte eignet sich ein Sharing-Konzept besonders?

Jeder Fünfte zählt zu den kollaborativen Konsumenten

Mehr als 50 Prozent der Studienteilnehmer unterstützen eine alternative Konsumkultur und mehr als 75 Prozent äußern Interesse daran. 20 Prozent gehören zu den sogenannten Ko-Konsumenten (kollaborative Konsumenten), das heißt, sie nutzen aktiv Sharing-Plattformen, um Dinge zu teilen. In der Studie wird ferner abgebildet, dass Nachhaltigkeit und werteorientierte Entscheidungen laut der Mehrheit der Befragten nur eine untergeordnete Rolle beim Sharing spielen. Hauptmotivation, gemeinsam zu konsumieren, zu teilen, zu leihen oder zu tauschen, ist für jeden Zweiten ganz klar die Kostenersparnis.

Besonderen Wert legen die Befragten auf die Qualität des Produktes. Auch ist es ihnen wichtig, dass die Vertragsbedingungen zur gemeinsamen Nutzung transparent und verständlich sind. Die Verfügbarkeit und der Preis eines von mehreren Personen gemeinsam genutzten Gebrauchsgutes wollen sie ebenfalls genau prüfen, wohingegen es ihnen nicht darauf ankommt, die weiteren Mitnutzer zu kennen. Weiter zeigen die Studienergebnisse, dass 45 Prozent der Konsumenten bereits eine Sharing-Plattform kennen.

Wie Marken von der Sharing Economy profitieren können, lässt sich unter anderem mit einem Blick auf die Produkte feststellen, die von den Befragten als geeignet klassifiziert werden. Vor allem Technisches wie Werkzeuge und Elektroartikel, aber auch Fahrräder und sämtliche Medien (Bücher, Musik, Filme) werden gerne mit anderen geteilt. Je persönlicher die Produkte sind, desto geringer ist die Bereitschaft, sie zu teilen.

Chancen für Markenanbieter

Marcus Dreyer, Geschäftsführer der FGM GmbH, erläutert: „Auch wenn das Thema Sharing in der Fachliteratur bereits seit Längerem besprochen wird und auch schon vielfach in den Medien diskutiert wurde, empirische Untersuchungen zu den Auswirkungen der SharEconomy gibt es erst wenige – und fast immer ohne einen konkreten Markenbezug. Diese Schnittstelle hat uns aber gerade interessiert.“

Uli Mayer-Johanssen, Chairwoman of the Executive Board Metadesign, ergänzt: „Die Studie hat uns neben der überraschenden Erkenntnis, dass Sharing weit weniger ideeller Natur ist als angenommen, auch verdeutlicht: Für Unternehmen stellen Sharing-Konzepte keine grundsätzliche Gefahr dar, sondern bieten je nach Branche Chancen, ihre Geschäftsmodelle zu erweitern. Aus dem, was die Marke im Kern ausmacht, ein Sharing-Angebot zu entwickeln, kann neue Märkte erschließen.“

Die Studie ist Auftakt der Reihe MPulse, einer Kooperation zwischen FGM Market Insigths und Metadesign, die sich in regelmäßigen Abständen mit wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigt und diese mit Fakten hinterlegt. Eine Infografik zur SharEconomy im PDF-Format können sie hier einsehen.

(MetaDesign/asc)

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