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Konsumklima bleibt relativ stabil

Trotz einer Flut negativer Meldungen zur konjunkturellen Entwicklung bleibt die Stimmung bei den Verbrauchern insgesamt nahezu unverändert. Das belegen Ergebnisse der Studie „GfK-Konsumklima Maxx“, für die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) rund 2000 Verbraucher befragte. Danach sind die Konjunktur- und Einkommenserwartungen nach Zuwächsen im Vormonat jetzt zwar leicht rückläufig, doch bleibt die Anschaffungsneigung auf gutem Niveau. Der Gesamtindikator prognostiziere nach revidiert 2,5 Punkten im März einen Wert von 2,4 Punkten für April und zeige sich angesichts der wirtschaftlichen Situation weiterhin robust.

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Nach Zugewinnen im Februar verliere die Konjunkturerwartung im März 2009 etwa 4,9 Punkte, wodurch der Indikator aktuell -32,8 Punkte aufweise. Konsumenten sähen derzeit noch wenig Grund, ihren Konjunkturpessimismus aufzugeben. Zudem dürfte die Angst um Arbeitsplätze mehr und mehr in den Vordergrund treten, was noch die positive Wirkung überlagere, die das Konjunkturpaket II auf die Binnenkonjunktur ausübe. Die Einkommenserwartung sei nur um 0,4 Punkte gesunken und weise momentan -11,4 Zähler auf. Die weiterhin niedrige Inflationsrate stärke die Kaufkraft der Konsumenten ebenso wie rückläufige Lebensmittel- und niedrige Energiepreise. Die vom Gesetzgeber beschlossene Rentenerhöhung zum Sommer 2009 habe ihre Wirkung allerdings noch nicht zeigen können.

Auf hohem Niveau stagniere auch die Anschaffungsneigung. Dabei müsse der Indikator nur vergleichsweise bescheidene Verluste von 0,7 Punkten hinnehmen, sodass die Konsumneigung 13,9 Punkte aufweise. Dies entspreche immer noch 24 Zählern mehr als vor einem Jahr. Ein Grund für die stabile Kaufneigung sei nach wie vor die niedrige Inflationsrate. Hinzu kämen finanzielle Anreize, die der Staat mit dem Konjunkturpaket II schaffe und die der Handel in einigen Bereichen mit eigenen Aktionen ergänze. So böten inzwischen viele Pkw-Hersteller in Ergänzung zur Abwrackprämie des Staates weitere Vergünstigungen an, um Kaufanreize zu schaffen. Zudem würden viele Händler aus der Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche die Abwrackprämie für Pkw auch für ihre Produkte kopieren.

www.gfk.com

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