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Konsumenten räumen Kaufhäusern noch Chancen ein

Deutschlands Warenhäuser haben zweifelsfrei schon bessere Zeiten erlebt. Doch die Markenbotschaft von Kaufhäusern wie Karstadt, Hertie und Woolworth kommt gut an, wie eine Umfrage der Agentur „Die Gefährten“ unter knapp 400 Karstadt- und Galeria-Kaufhof-Kunden ergab.

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Danach nehmen 93 Prozent der Befragten Kaufhäuser als Eigenmarken wahr. Außerdem zähle für 31 Prozent der Wiedererkennungswert in allen Städten und verließen sich 16 Prozent darauf, in jeder Filiale guten Service sowie ein volles Sortiment vorzufinden. Gegenüber einem Besuch verschiedener Markenstores würden 72 Prozent einen Einkauf bei Karstadt, Kaufhof & Co. bevorzugen. Insgesamt sei die Lage für die Auswahl des Geschäfts entscheidend (31 Prozent), gefolgt vom Sortiment (28 Prozent), dem Preis (23 Prozent) und der Einkaufsatmosphäre (8 Prozent). Zusätzlich hätten rund zehn Prozent der Befragten angegeben, dass sie aus Solidarität zur momentanen Situation der Kaufhauskette Karstadt extra dort einkaufen gehen.

Bezüglich aktueller Diskussionen würden sich die Meinungen bei der Frage, ob das traditionelle Kaufhaus in dieser Form überhaupt noch eine Zukunft hat, jedoch teilen. Zustimmend hätte sich knapp mehr als die Hälfte der Konsumenten geäußert. Etwas weniger als die Hälfte sei anderer Auffassung, würde den Kaufhäusern aber bessere Chancen einräumen, wenn diese eine fachlich kompetentere und persönlichere Beratung, eine bessere Übersicht, mehr Aktionen und Informationsmaßnahmen, zusätzlich integrierte Markenshops und eine bessere Sortierung bieten würden. Um überleben zu können, müsse sich das Kaufhaus laut „Die Gefährten“-Chef Marco Nikolay täglich den wachsenden Bedürfnissen der Kunden am Point of Sale anpassen. Etwa zwei Drittel der Befragten hätten inzwischen Werbemaßnahmen im Kaufhaus registriert, wobei es sich meist um Rabattaktionen (38 Prozent), Promotions (29 Prozent), Broschüren (17 Prozent) und Sonderplatzierungen (16 Prozent) gehandelt habe. Durch Werbemittel im Geschäft hätten sich 39 Prozent der Befragten in ihrer Kaufabsicht oder Markenentscheidung beeinflussen lassen und 28 Prozent neben ihrem eigentlichen Zielprodukt auch Produkte erworben, deren Kauf sie nicht geplant hatten.

www.diegefaehrten.com

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