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Kolumne: Ist das Ganze noch eine „Mobile World“ oder doch schon die „Connected World“?

Die ersten beiden Kongresstage sind vorbei und im Kopf sortieren sich die Eindrücke. Das Beste zuerst: In Sachen Kongressorganisation kann den Katalanen keiner etwas vormachen. So elegant werden die zusätzlichen Besuchermassen vom Flughafen durch die Stadt geleitet und durch das Gratis-ÖPNV-Ticket statt auf die Straße in die selbstfahrende U-Bahn verlagert.

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Eine Kolumne von Franziska von Lewinski, Vorstand der fischerAppelt AG

Vor neuen Herausforderungen stehen diejenigen, die dafür sorgen, dass wir heute völlig selbstverständlich zu jeder Zeit mit anderen Menschen verbunden sind: Die Netzbetreiber. Man ist stolz auf das Erreichte, zu Recht. Doch ein wenig nagt am Ego, dass nicht diejenigen im Rampenlicht stehen, die das alles möglich machen, sondern diejenigen, die die digitalen Services bereitstellen: Google, Amazon oder Apple. Mit 5G, dem nächsten Netzstandard, soll sich das nun noch einmal ändern. Euphorisch schwört ein ehemaliger AT&T Topmanager die Menge darauf ein, dass es mit 5G nicht mehr nur um Geschwindigkeit, sondern vor allen um neue Anwendungen geht: Autonomes Fahren, industrielles IoT. Eine Chance für die Provider hier wieder mitzuspielen. Die Zeit wird es zeigen. Nach den Menschen werden nun Objekte an das Web angeschlossen.

Vernetzung ist wichtigstes Thema

Aufgaben für sinnvolle Vernetzung gibt es genügend. Denn eigentlich dreht sich hier in Barcelona alles nur um die eine Frage: Wie vernetzte ich Menschen, Gegenstände, Daten so miteinander, dass für alle ein Mehrwert entsteht? Getreu dem Motto „Building a better future“ wurden auf dem „GLOMO-Award“ des Veranstalters GSMA dann auch Apps ausgezeichnet, die gesellschaftliche Teilhabe verbessern oder den Zugang zu Services ermöglichen, die in Schwellenländern bisher nicht verfügbar waren.

Großartige Neuigkeiten der Giganten blieben aus

Barcelona ist in diesem Jahr vor allem eine Show der Innovationen, die außerhalb des Smartphones stattfinden. Großartige Neuigkeiten der Giganten blieben aus, was zählt sind smarte Konzepte und Hardware für die Vernetzung: Intelligent Connectivity lautet das Schlagwort. Ob Busse, die mit Sensoren ausgestattet Maintenance erleichtern,

Formel 1-Autos mit eingebauter Datenanalyse oder Sensoren, die Diabetes bei Kindern erkennen: Alles ist und wird vernetzt werden. Ist das Ganze noch eine „Mobile World“ oder doch schon die „Connected World“? Die FAZ schrieb vor Kurzem „Das Ende des Smartphones beginnt“. Verengt man den Blick auf den Geräteabsatz mag das vielleicht für ein Quartal zutreffen. Doch die „Mobile World“ ist deutlich breiter aufgestellt als das wofür sie bekannt geworden ist. Sie ist ein Spielplatz, der Lust auf die vernetzte Welt macht, die wir alle gestalten können, und ist auf jeden Fall eine Reise wert. Morgen mache ich mich weiter auf die Suche nach Details der „Connected World“.

Über die Autorin: Im Vorstand der fischerAppelt AG steht Franziska von Lewinski seit 2014 dem Ressort Digital und Innovationen vor und zeichnet unter anderem die Geschäftsführung für die Digitalagenturen Fork Unstable Media und Die Krieger des Lichts verantwortlich.

Digital

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