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Klassische Werbespendings weichen zugunsten nicht-klassischer

Die Branchen Automobile, Computer und Energieversorger planen steigende Werbeinvestitionen in klassische Medien.

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Werbeinvestitionen für 2002 geben ein wenig Hoffnung, so die das Ergebnis der aktuellen
GfK-WirtschaftsWoche Werbeklimas. Dabei zeigen sich
die Werbeleiter optimistischer als ihre Pendants in den Agenturen,
denn sie zeichnen ein differenziertes Bild – je nach Branche, mit
positiven Wachstumsraten für eine Reihe von werbeintensiven Branchen.
Die Struktur der Werbespendings nach klassisch – nicht-klassisch und
VKF steht bei ihnen unverändert zu Herbst 2001 bei 62 Prozent – 22 Prozent – 16
Prozent.

Eher pessimistisch äußern sich die befragten Agenturexperten. So
erwartet keiner der befragten Agenturleiter steigende Investitionen
in klassische Medien für dieses Jahr. Insgesamt prognostizieren sie
einen Rückgang der Investitionen um 4,6 Prozent zugunsten von
nicht-klassischen Medien und VKF mit Wachstumsraten zwischen 5 – 8 Prozent.
Erstmalig verändert sich nach Ansicht der Agenturexperten auch die
Struktur der Werbeausgaben. Der Anteil der Ausgaben, die auf die
klassischen Medien entfallen, wird sich danach von rund 2/3 auf die
Hälfte der Investitionen reduzieren, gleichzeitig steigen die Mittel
für Verkaufsförderung.

Die Notwendigkeit von international agierenden Agentur-Networks
wird nicht von allen Werbeleitern gesehen. Nur 41 Prozent insgesamt halten
dieses Thema für sehr wichtig/ wichtig – gegen 65 Prozent der befragten
Agenturexperten. Allerdings zeigen die Werbeleiter der verschiedenen
Wirtschaftsbereiche ebenfalls Unterschiede – rund die Hälfte der
Konsumgüter und Investitionsgüter sehen die Wichtigkeit, aber nur 18
Prozent der Werbeleiter der Investitionsgüterindustrie. Einig sind sich
alle in der Begründung der ‚internationalen Ausrichtung’, für die
Agenturen spielen daneben aber offensichtlich der Trend zur
Globalisierung , Kundenorientierung, Preis- und Kostenentwicklung
eine wichtigere Rolle.

E-Mails als Kommunikationsmittel für Werbebotschaften setzen
bereits rund die Hälfte der Investitionsgüter und Dienstleister ein,
jedoch nur 1 von 5 Werbeleitern der Konsumgüterindustrie. Ähnlich
wird die Bedeutung dieser Werbeform von ihnen eingeschätzt. Auf
Agenturseite messen nur 10 Prozent der Experten diesem Kommunikationsmittel
sehr große/große Bedeutung bei. Dies scheint umso erstaunlicher als
3 von 4 befragten Werbeleitern die Resonanz mit sehr gut/gut
bewerten. Im Rahmen einer steigenden Markt- und
Zielgruppensegmentierung sicherlich ein überlegenswertes und
nutzbares Medium in Ergänzung der bisherigen Palette.

Einen ausführlichen Artikel zum Werbeklima in Deutschland finden Sie hier.

www.wiwo.de

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