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Keyword-Piraten können gestoppt werden

Der Missbrauch von Keywords und Markennamen durch sogenannte Brandbidder kostet werbungtreibende Unternehmen in Deutschland jährlich Millionenbeträge. Durchschnittlich jeder fünfte Klick geht an Mitbewerber verloren, die auf Brands-Keywords eigene Suchmaschinenanzeigen schalten. Je nach Marke und den bisherigen Schutzaktivitäten kann dieser Wert sogar auf 90 Prozent anwachsen.

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Markenunternehmen reagieren inzwischen und beauftragen Dienstleister, die gegen die Keyword-Piraten vorgehen. Der Spezialist Adpolice wird auf der diesjährigen Dmexco seine Lösung zum Thema Brandbidder-Management präsentieren. Mit einer Mischung aus Tool und Prozessmanagement können Unternehmen 80 Prozent der Brandbidder von den eigenen Marken-Keywords fernhalten.

Umsatzeinbußen und Imageschaden

Brandbidder sind ein ernsthaftes Problem für die werbungtreibende Wirtschaft. Die Kosten pro Klick (CPC) auf Marken-Keywords sind seit 2010 sind um das Zehnfache gestiegen. Oft buchen direkte Wettbewerber oder Affiliate-Partner missbräuchlich auf Begriffe bekannter Marken. Sobald ein Interessent danach sucht, wird die Anzeige ausgeliefert. Die Folge: Für die Originalmarke verteuert sich der Preis für die eigene Suchanzeige, und sie zahlen gegebenenfalls unrechtmäßige Provisionen an die Affiliates. Gleichzeitig geht ein Teil des Traffics verloren, wodurch Unternehmen Umsätze oder zumindest die Chance darauf einbüßen. Darüber hinaus drohen Imageschäden, wenn der Markenname in Verbindung mit unseriösen Anzeigentexten auftaucht.

Kombination aus Tool und Vorgehensmodell

Damit Unternehmen gegen Brandbidder vorgehen können, müssen sie die Verstöße entdecken. Das kostet Ressourcen rund um die Uhr, denn häufig buchen Wettbewerber nur in der Nacht oder am Wochenende Anzeigen auf das Marken-Keyword. Tools helfen inzwischen dabei, Markenverletzungen aufzuspüren. Adpolice geht einen Schritt weiter und macht nicht nur Affiliates, Mitbewerber und Preisvergleichsseiten ausfindig, die widerrechtlich auf fremde Markenbegriffe SEA-Anzeigen schalten. Vielmehr bietet Adpolice auch eine Möglichkeit, toolgestützt Folgemaßnahmen zu dokumentieren und auszulösen.

Möglich ist es auch, dass Adpolice das gesamte Brandbidder-Management für ein Unternehmen übernimmt. Dazu zählen beispielsweise die Recherche, das Anschreiben und die Kommunikation des verantwortlichen Unternehmens sowie ein laufendes Controlling. „Durch die Integration eines effizienten Brandbidder-Management als festen Bestandteil der SEA-Strategie können Markenunternehmen systematisch gegen Brandbidder vorgehen und laufend Nachkontrollen durchführen“, sagt Daniel Karlovic, Geschäftsführer von Adpolice. Durch die toolgesteuerte Fallbearbeitung ließen sich langfristig 80 Prozent der Keyword-Piraten fernhalten. Karlovic betont: „Im Ergebnis sinken die Kosten durch niedrigere Klickpreise, unrechtmäßige Provisionen müssen nicht ausgeschüttet werden und die eigene Marke wird gestärkt.“

(AdPolice/asc)

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