Suche

Anzeige

Keine Jobnot bei Werbern: Die wirtschaftliche Situation der Branche ist gut

Stark: Mit ein paar Tipps zu der wahren Stärke finden

Gute Aussichten: Werbefachleute wurden 2015 weiter dringend gesucht, die Stellenangebote der Branche sind um 18 Prozent gestiegen. Das zweite Jahr in Folge weist die Arbeitsmarktanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW positive Zahlen aus. Auch für 2016 erwartet der Dachverband die weitere Nachfrage nach Werbefachleuten

Anzeige

Bereits das erste Halbjahr 2015 deutete mit +24 Prozent ein gutes Ergebnis für das Jahr insgesamt an: Die Jobofferten erreichten für 2015 dann auch den positiven Gesamtwert von +18 Prozent und 4.386 Stellenangebote (2014: 3.726 Jobs). Parallel zur guten Werbekonjunktur bleibt der Arbeitsmarkt der Branche weiter auf Kurs, der ZAW rechnet daher auch für 2016 mit steigenden Stellenangeboten für Werbeexperten. „Die wirtschaftliche Situation unserer Branche ist gut, der Werbemarkt nimmt weiter Fahrt auf und die Beschäftigtensituation spiegelt dies wieder“, stellt Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW, zufrieden fest.

Beschäftigtenzahl nahezu konstant, Rückgang bei Arbeitslosen

Bildschirmfoto 2016-02-18 um 09.22.13

Die Zahl der Arbeitsplätze in der kommerziellen Kommunikation veränderte sich wenig. Die Mitarbeiterzahl stieg vor allem im Agenturbereich, aber gleichzeitig ging die Beschäftigtenzahl in der Druckindustrie zurück. 2015 lag die Gesamtzahl bei 897.800 Arbeitsplätzen in der kommerziellen Kommunikation. Die Arbeitslosenzahl sank das zweite Jahr in Folge: Die Bundesagentur für Arbeit weist 24.550 Arbeitslose im Bereich Werbung und Marketing aus zu 24.795 Personen im Vorjahresmonat, das ist ein Minus von 1 Prozent.

Heterogenes Bild bei Werbefachleuten

Bildschirmfoto 2016-02-18 um 09.22.22

Verstärkt gesucht wurden Fachkräfte in klassischen Agenturberufen wie Konzeptioner (+51 Prozent), Texter (+43 Prozent) oder Planner (+35 Prozent). Deutlich nachgefragt wurden von den Agenturen auch Account Manager mit +77 Prozent: Die komplexen Agentur-Kunde-Strukturen erfordern viel Professionalität. Ein Rückgang zeigt sich dagegen bei den Anzeigenfachleuten mit -7 Prozent oder bei den Gestaltern für visuelles Marketing mit deutlichen -64 Prozent. Weiter gesucht werden Digitalexperten und hier vor allem Gestalter mit IT-Wissen. Die Bedeutung der Agenturen als Arbeitgeber und ihr Bedarf an Arbeitskräften zeigt sich am Anteil der Stellenofferten, die 2015 bei rund 83 Prozent lag (84 Prozent in 2014). Der Anteil der Medien an den Jobofferten stieg leicht von 12 auf rund 13 Prozent in 2015, der Anteil der werbenden Firmen lag bei rund 3 Prozent (rund 4 Prozent in 2014).

Digital

Autobauer im Social Media-Check: So performen Audi, BMW und Mercedes-Benz im Netz

Wer von den drei großen Premium Automobilherstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz performt in Social Media am besten? Eine aktuelle Analyse zeigt: Mercedes-Benz meistert die Herausforderung, Fans über verschiedene Kanäle und Plattformen hinweg zu begeistern, am besten. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige