Suche

Anzeige

Kein “Bundesliga-Monopolsender” gewünscht

Gegen eine totale Konzentration auf einen Bieter bei den künftigen Fernsehrechten an der Bundesliga hat sich Michael Pfad, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), ausgesprochenhat. Pfad sagte am Dienstag beim 15. medienforum.nrw in Köln: "Wir wollen keinen Monopolsender haben."

Anzeige

Der DFL-Manager bezeichnete es als “bemerkenswert, dass der nationale Fußball fast ausschließlich bei den Öffentlich-Rechtlichen sein wird”. Damit griff Pfad einem Ergebnis der zu diesem Zeitpunkt noch laufenden Verhandlungen der ARD mit dem Rechte-Inhaber Infront praktisch vorweg. “Es gibt eine Einigung zwischen ARD und Infront. Es sieht so aus, als ob weißer Rauch aufsteigen könnte”, sagte Pfad. Demnach ging die DFL fest davon aus, dass die TV-Rechte für die Samstagspiele der Bundesliga an die ARD gehen und damit die “Sportschau” wieder aktuell über die sieben Partien berichten könnte.
Manfred Loppe, Bereichsleiter Sport beim privaten Sender RTL, sagte bei der gleichen Veranstaltung, der “Kopf sei wieder eingeschaltet” worden. RTL hatte auf die TV-Rechte an der Champions League verzichtet. Loppe bezeichnete die Preise für den Erwerb von Fernsehrechten für die jüngere Vergangenheit generell als “überhöht”. Werner E. Klatten, Vorstandsvorsitzender der EM.TV & Merchandising AG und Anteils-Inhaber an dem Spartensender DSF, sagte unmissverständlich, die bisher vom Fußball verlangten Preise “werden jetzt nicht mehr bezahlt”.
Pfad warnte für den Fall der Bundesliga-Rechtevergabe an die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender vor eventuellen Folgen für den Zuschauer. “Eine Verknüpfung von möglichen Gebührenerhöhungen mit dem Erwerb von Rechten halten wir nicht für statthaft”, sagte der DFL- Geschäftsführer. Den deutschen Profi-Clubs empfahl er angesichts sinkender TV-Gelder, “neue Erlös-Potenziale zu finden”.

www.dpa.de

www.newsroom.de

Anzeige

Digital

Giropay

Giropay vs. Paypal & Co: Banken bündeln Dienste in neuer Marke

Kunden deutscher Banken sollen es beim Shoppen im Internet künftig einfacher haben. Die heimische Kreditwirtschaft bündelt ihre verschiedenen Angebote zum Online-Bezahlen in der Marke Giropay. Das Gemeinschaftsprojekt ist auch ein Angriff auf einen großen Konkurrenten. mehr…



Newsticker

“German Style Bread”: Deutsches Brot blüht in UK auf

"German Style Bread" ist in Großbritannien auf dem Vormarsch. Deutsches Brot ist beliebt…

The Nu Company – Lautstärke als Umsatzturbo

The Nu Company will nicht weniger als den Markt für Schokolade revolutionieren. Die…

Generationen Z und Y vertrauen auf die E-Mail

Sozialen Medien und aller sonstigen Alternativen zum Trotz: Gerade für junge Menschen ist…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige