Suche

Anzeige

Ein Tesla im All als geniale Marketing-Aktion: Der Jungfernflug von Musks Falcon Heavy gelingt

© SpaceX 2018

Verrückte Aktion - aber ein Schritt in die Zukunft der Raumfahrt. Elon Musk schoss am Dienstag 6.2. seine Rakete ins All. Die Falcon Heavy hat 27 Triebwerke, die eine Nutzlast von fast 64 Tonnen in den erdnahen Orbit bringen können und hatte an Bord seinen Tesla. 2,5 Millionen Menschen verfolgten den Abschuss Live bei Youtube.

Anzeige

Tesla-Erfinder Elon Musk hat in puncto Eigen-PR keinen Vogel, sondern gleich ein ganzes Auto abgeschossen: Am 6. Februar katapultierte Musks privates Raumfahrtunternehmen SpaceX mit seiner Falcon Heavy-Rakete einen Tesla ins All. Das ist PR vom Feinsten, auch wenn sich dahinter – quasi als Zweitnutzen – ein schnöder Nutzlasttest verbirgt: Für weitere Missionen muss die Rakete Equipment, Menschen und Versorgung mit eben dem Gewicht des Sportwagens ins All schießen können. Und auch der Dummy namens „Starman” am Steuer hatte eine Funktion: Der Anzug wird für die Raumfahrt getestet. Kleiner Witz am Rande: Am Armaturenbrett des Tesla stehen die Worte „Don’t Panic“ (Keine Panik) als Anspielung auf Science-Fiction-Kult „Per Anhalter durch die Galaxis”. Weiterer historischer Moment: Gestartet wurde von der selben Abschussrampe, wie einst die Mond-Mission Apollo.

Ziel von Musk ist immer noch der Mars. Doch zunächst kreist der Tesla zwischen Erde und Mars umher. Die Lastkapsel mit dem Roadster soll 400 Millionen Kilometer weit in die Marsumlaufbahn fliegen und dort eine ganze Weile bleiben, wie Musk am Montag in einer Pressekonferenz sagte: „Wir schätzen, dass er für mehrere hundert Millionen Jahre in diesem Orbit sein wird, vielleicht sogar über eine Milliarde Jahre.”

Große Social-Präsenz

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch schauten mehr als 10 Millionen Menschen die Mission von Musk via Youtube. Spektakulärer als die Rakete selbst: Die Antriebsteile, die fast alle wieder im US-Space-Center in Cape Canaveral in Florida synchron auf ihren Positionen landeten. Nur ein Modul der Falcon Heavy verfehlte seinen Landepunkt auf einer Schwimmplattform und landete stattdessen im Meer.

Hier gibt es das Video:

Auch bei Twitter waren viele Begeisterte dabei – allein durch die ausgiebige Social-Media-Präsenz von Mitarbeitern und Fans wird die Bekanntheit von Elon Musks Raumfahrtprojekt und seiner E-Automobilflotte weiter wachsen.

Starman in Red Roadster

A post shared by Elon Musk (@elonmusk) on

 

Digital

Innovationsanführer Deutschland: Auch die Start-up-Welt gewinnt an Bedeutung

Deutschland ist, was Innovationen angeht, Vorreiter. Kein anderes Land der Welt ist in diesem Bereich so gut wie Deutschland, so das Weltwirtschaftsforum. Die deutschen Unternehmer seien risikofreudig und kreativ. Auch die Start-up-Landschaft wird weiterhin gefördert. So schickt der vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte German Accelerator 14 vielversprechende Jungunternehmen ab Januar ins Sillicon Valley. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Familienunternehmen benötigen in den kommenden Jahren hohe Investitionen in Innovationen und Digitalisierung“

Deutsche Familienunternehmen haben weniger Schulden, sind risikoscheuer und planen langfristiger als nicht familiengeführte…

Innovationsanführer Deutschland: Auch die Start-up-Welt gewinnt an Bedeutung

Deutschland ist, was Innovationen angeht, Vorreiter. Kein anderes Land der Welt ist in…

Ebay verklagt Amazon wegen illegaler Abwerbeaktionen und spricht von „Komplott“

Ebay hat Amazon verklagt. Der Vorwurf: Amazon wollte dem Konkurrenten angeblich mit verbotenen…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige