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Jüngeren Verbrauchern ist „Made in Germany“ weniger wichtiger

Nur 30 Prozent der Deutschen achten beim Einkauf darauf, ob das gekaufte Produkt „Made in Germany“ ist. 36 Prozent geben dagegen an, nicht auf dieses Qualitätssiegel zu achten und fast ebenso viele sind in dieser Frage unentschieden. Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos in Kooperation mit der beruflichen Medienschule Hamburg ergab ferner, dass es vor allem die 16- bis 29-Jährigen sind, die sich bei ihren Kaufentscheidungen nicht vom Made-in-Germany-Siegel leiten lassen.

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Die Studie beruht auf einer Online-Mehrthemenumfrage unter 1 000 Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren. 47 Prozent der Unter-30-Jährigen achteten nicht auf die Herkunftsangabe von Produkten. Bei denen, die 30 Jahre und älter sind, erachte jeder Dritte „Made in Germany“ als Qualitätssiegel. Unterschiede zeigen sich auch regional: In Ostdeutschland sei ist es den Befragten tendenziell wichtiger, ein in Deutschland gefertigtes Produkt im Einkaufswagen zu haben als im Westen.

Im Rahmen der Studie wurde auch erhoben, inwieweit die Befragten stolz auf Deutschland seien. 40 Prozent der Befragten äußerten Stolz in Verbindung mit ihrer Nation, während 20 Prozent diese Empfindung verneinten. Wiederum 40 Prozent könnten sich in dieser Frage nicht eindeutig positionieren. Die Autoren der Studie schlussfolgern, dass nur die Personen beim Einkauf signifikant stärker auf das „Made in Germany-Siegel achten, die tatsächlich stolz auf ihr Land sind.

www.ipsos.de

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