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ITB 2018: Kreuzfahrt-Influencer holt mehr Klicks als TUI Cruises

Matthias Morr wusste vor zwei Jahren nicht einmal, was ein Influencer ist. Mittlerweile strömen seine Follower auf Kreuzfahrten in seine Vorträge

Selbst im Kreuzfahrtsegment gibt es inzwischen Influencer, wie den „Schiffstester“, der seine Abonnenten mit Fachwissen überzeugt. Dr. Lars Peters zeigte bei der ITB 2018 anhand einer Studie über den Schifftester, wie gut Influencer-Marketing bei Kreuzfahrten funktionieren kann.

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Er nennt sich Schiffstester und erreicht mit seinen Videos monatlich 150.000 Kreuzfahrt-Interessierte YouTube-Nutzer. Jede Woche lädt Matthias Morr zwei neue Videos über Kreuzfahrtschiffe und -reisen sowie Landausflüge auf dieser Plattform hoch. Alle Videos zusammen werden monatlich im Schnitt über 500.000 Mal aufgerufen. Hinzukommen 26.000 Facebook-Fans, die Morrs Statements liken, kommentieren und sharen.

Im letzten Jahr habe der 42-Jährige nach eigener Aussage allein mit seinen Videos über TUI Cruises mehr Videoaufrufe generiert als die Reederei auf YouTube selbst.

Seine Videos erreichen die meisten Menschen

 

Angefangen hat alles 2008. Wie bei vielen anderen Bloggern und Influencern war es erst ein Hobby. Der Journalist, der schon für Tageszeitungen, Radiosender und Verlage gearbeitet hat, berichtete auf YouTube sporadisch von seinen Erfahrungen auf Kreuzfahrtschiffen.

Einfluss auf die Kreuzfahrtbuchungen?

Die Follower des Schiffstesters entsprechen dabei weder dem Klischee der sehr jungen Onliner, noch der grauhaarigen Kreuzfahrgäste. Vielmehr verbindet er alle, die eine Affinität zum Thema haben, sei es als Vorbereitung für die erste Reise dieser Art oder für erfahrene Kreuzfahrer. Das belegen YouTube-Auswertungen sowie eine Online-Befragung von über 3.000 Followern, die im vergangenen Jahr von Dr. Peters Media Consulting vorgenommen wurde.

Im Fokus der Untersuchung stand dabei die Frage, ob Morr auch einen relevanten Einfluss auf die Kreuzfahrtbuchungen hat. Dies ist der Auswertungen zufolge der Fall: Für 67 Prozent der Befragten ist er eine wichtige Info-Quelle, bevor sie eine Reise buchen. Für fast jeden dritten Nutzer (30 Prozent) sei seine Einschätzung der entscheidende Grund für eine Buchung.

Noch konkreter fällt die Conversion Rate für den Hauptsponsor des Schiffstesters, kreuzfahrten.de, aus: 88 Prozent der Nutzer waren mindestens einmal auf der Website des Online-Reisebüros, von denen laut Auswertung acht Prozent dort auch eine Buchung getätigt haben.*

Der Hamburger punkte vor allem mit klassischen Influencer-Qualitäten – als vertrauenswürdiger (94 Prozent Zustimmung), authentischer (92 Prozent), unterhaltsamer (83 Prozent) und geschätzter Experte (91 Prozent). Dass er daneben für die Nutzer erreichbar ist und auf ihre Fragen und Kommentare eingeht, mache ihn nahbar. 81 Prozent würden ihn ihren Freunden und Bekannten empfehlen, die eine Kreuzfahrt machen wollen.

Matthias Morr hat damit auf das richtige Pferd gesetzt, denn für die Online-Video-Nutzerschaft sind professionelle Videos und Internet-Angebote heute die wichtigsten Info-Quellen im Rahmen einer Kreuzfahrtbuchung, gefolgt von persönlichen Empfehlungen und Social-Media-Plattformen. Als weitgehend unbedeutend werden von seinen Nutzern hingegen Zeitungen und Zeitschriften, Online-Newsletter und gedruckte Reiseführer angesehen. Da die Zielgruppe des Schiffstesters laut Dr. Lars Peters (Dr. Peters Media Consulting) diejenige sei, die immer weiter wachse, werde Morrs Einfluss wie der anderer Touristik-Influencer auf die Reisebuchung in der nächsten Zeit vermutlich weiter zunehmen. Das wiederum eröffne ihm neue Möglichkeiten der Refinanzierung. Dabei müsse er jedoch aufpassen, dass sein höchstes Gut, seine Glaubwürdigkeit, nicht beschädigt wird. Dies gilt vor allem bei der Zusammenarbeit mit Reedereien. „Meine Nutzer vertrauen mir. Das habe ich über eine sehr lange Zeit aufgebaut und diesen Vorteil darf ich nicht verspielen“, ergänzt Morr.

* Nachträglicher Hinweis der Redaktion: Da die Studie sich ausschließlich auf die Follower von Morr bezieht und ein Vergleich mit anderen Marktteilnehmern fehlt, bieten die Ergebnisse keinen Gesamtüberblick über die Conversion Rate der im Kreuzfahrtsegment aktiven Influencer.

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Kommentare

  1. Zu Beginn versicherte Matthias Morr, dass Dr. Lars Peters ein Medienforscher ist und eine Kreuzfahrt-Studie machen möchte. Daraus wurde nun der Medienberater von Forscher ist nichts mehr zu lesen. Von 500.000 Menschen ist man auf 150.000 Menschen abgewichen die man auch nicht nachweisen kann auf Youtube, sehr interessant.

    Aufgrund dieser wechselten Aussagen und Ansichten ist es schon komisch, dass man von Glaubwürdigkeit spricht. Wie viel Chancen hat man denn um sich glaubwürdig darzustellen?

    Der wichtigste Satz ist unten zu finden, die Refinanzierung, denn da hakt es ungemein, da das Businessmodell nicht funktioniert ohne externe Finanzierung.

    Eines muss man Matthias Morr lassen, er macht die mit Abstand beste Selbstvermarktung, vielleicht sollte er Consultant werden, wie man sich selbst verkauft, denn das funktioniert in Perfektion, im Gegensatz zu seinem Kerngeschäft.

    1. Sehr guter Werbe Artikel von Dr. Peters MEDIA Consulting. Wieviel hat der Artikel gekostet? Wo ist hier der wissenschaftlich valide Inhalt? Welcher Redakteur hat hier recherchiert?

      To influence = beeinflussen

      Wessen Unterbewusstsein merkt hier, dass irgendetwas nicht stimmig ist?

      Cruiseman

  2. Matthias hatte doch ein Video veröffentlicht bei dem gesagt wurde dass man ausschließlich die Fans befragen möchte wie sie denn Matthias Morr finden.

    Es wurde auch gesagt, dass das von einem Medien-Wissenschaftler erarbeitet wurde, der hier als Medien-Berater und somit als Berater von Matthias Morr auftritt um ihn zu vermarkten.

    Das Ganze was damals passiert ist, wird hier ganz anders dargestellt. Eine Kreuzfahrtstudie befragt doch den Markt und nicht die Fans einer einzelnen Person. Das schaut hier schwer nach Instrumentalisierung aus, ganz anders als es in den zwei Videos im letzten Jahr vorgestellt wurde. Es gibt 2,2 Millionen Kreuzfahrer in Deutschland und Matthias Morr hat 3000 Fans befragt, das kann doch überhaupt nicht repräsentativ sein.

    Das Vorstellungs-Video ist auf dem Schiffstester-Kanal zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=DBU7Eo1HTo8

  3. Sehr interessante „Geschichten“. Ich mag ja Zahlen und habe das mal bisschen versucht hochzurechnen, in wie weit das alles passen kann.

    Sollte das Fakt sein was hier erzählt wird, dann müssten alle Reisebüros und Reedereien in Deutschland bei Matthias Morr Schlange stehen und nach seinen Diensten betteln, allerdings hörte ich, dass es eher so ist, dass Matthias Morr sich seit jüngster Zeit mit Lars Peters am Markt anbietet.

    Laut der Zahlen hier, sollen von etwa 3000, ich habe 3000 tatsächlich zu Grunde gelegt, 197 Personen eine Reise gebucht haben, wir gehen daher von Doppelkabinen aus.

    Der durchschnittliche Reisepreis pro Kopf in 2016 betrug laut DRV, 1580 Euro, das macht einen Kabinenpreis im Schnitt von 3160 Euro.

    Das heisst im Klartext: 3000 „Fans“ von Matthias Morr generieren einen Cruiseumsatz von 622.520 Euro.

    Gehen wir von einer Durchschnittsprovision von 10 Prozentpunken aus, so bleibt ein Ertrag von 62.250 Euro bei 3000 „Fans“.

    Leider wird kein zeitlicher Rahmen festgelegt in welcher Zeit die „Buchungen“ zustande gekommen sein sollen.

    Legen wir das auf die kolportierte Nutzerzahl im Monat von 150.000 um, die ich im übrigen für absolut falsch einordne, aber das spielt ja keine Rolle.

    88% von 150.000 sind 132.000. Von 132.000 Menschen sind 8% die ja dann statistisch buchen würden: 10560 Menschen.

    10560 Menschen buchen dann jeweils beim „Sponsor“ eine Kabine zu 3160 Euro was einen Cruiseumsatz von 33.369.600 Euro entspricht – 33.369 MILLIONEN!!!!

    Kommen wir wieder auf die 10 Pozentpunkte Provision, ergibt das einen Ertrag von 3,33 Millionen Euro

    Gehen wir also davon aus, dass Matthias Morr ja angeblich 150.000 Fans im Monat anspricht, das sind im Jahr 1,8 Millionen Menschen

    88% von 1.800.000 Menschen sind 1.584.000 Menschen. Davon 8% sind 126.720 Menschen

    126.720 Menschen buchen eine Reise zu 31260 Euro, das mach einen Cruiseumsatz von 400.435.200 => 400,43 MILLIONEN!!!!!

    Davon 10% Provision sind 40,04 Millionen Euro Provision.

    Mal ganz ehrlich, wen genau wollt ihr verarschen? 😀

    Es gibt in Deutschland kein Reisbüro was annähernd einen Provisionsertrag von 40 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Es gibt in Deutschland kein Reisebüro das im Monat auch nur annähernd 3,33 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Kreuzfahrten.de wäre nach der Aussage hier das mit Abstand größte Kreuzfahrtreisebüro und würde in Deutschland Platz 1 bis 10 alleine belegen.

    Lasst euch doch mal selbst auf der Zunge zergehen was hier für ein Unsinn geschrieben und erzählt wird. Matthias Morr wäre der absolute Gott wenn auch nur 2% von dem was kolportiert wird, stimmen würde. Die Reedereien würde allesamt auf den Vertrieb pfeifen und alles nur noch Matthias Morr machen lassen.

    Wieso braucht Matthias Morr einen Sponsor bei solchen Conversation-Rates? Macht keinen Sinn oder?

    Ein paar Vergleiche:

    AIDA Cruises macht im Jahr einen Cruiseumsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro
    Tui Cruises macht im Jahr einen Cruiseumsatu von 1,05 Milliarden Euro
    Phoenix Reisen liegt bei 342 Millionen Euro
    MSC Kreuzfahrten bei 273 Millionen Euro
    Costa bei 230 Millionen
    A-Rosa bei 87,5 Millionen Euro
    Plantours bei 45,6 Millionen Euro
    1A Vista bei 24,8 Millionen Euro.

    Das heisst der gesamte Markt in Deutschland macht einen Umsatz von 4,06 Milliarden Euro Umsatz und Matthias Morr will davon 10% alleine machen? Merkt ihr noch irgendwas? 😀

    Morr macht alleine mehr Umsatz als 1A Vista, Plantours, A-Rosa und Costa zusammen?

    Unfassbar wie man so einen Müll ungeprüft und ungefiltert veröffentlichen kann. Tolle Werbekampagne, dann darf man aber nur nicht hoffen dass das irgendwer liest, der auch nur ansatzweise denken kann. Vor allem auch, weil man ja davon ausgehen muss, dass die jeweilige Personenanzahl kein anderes Medium nutzt und sich absolut gar nicht in irgendeiner Art und Weise mit Kreuzfahrten befasst bei der Menge und Fülle an Informationen die es gibt und auch Reisebüros die es ja wie Sand am Meer gibt.

    Note 6 – setzen!

    PS: Natürlich variiert der Reisepreis durch verschiedene Kabinenkategorien, Aktionspreise und Co – die Prosvisionshöhe aber genau so – insofern ist das so schon recht plausibel. Aber da das ja statistische Werte sind, passt das ja hervorragend zur Morr-Studie die ja zu Werbezwecken aufgebaut wurde, allerdings mit signifikanten Fehlern wie man hier sehen kann. Wäre er nur annähernd in der Lage solche Buchungsvolumina zu generieren, wäre es ein Leichtes, ein Büro zu eröffnen und Mitarbeiter die vielen Buchungen und Anfragen abwickeln zu lassen.

    Abschließend zu erwähnen: Wenn wir in der Tat von 150.000 monatlichen Nutzern sprechen, an die ich nicht glaube, da sie nicht belegbar sind, müssten wir von 1,8 Millionen Nutzern im Jahr ausgehen. Hier wissen wir wiederum nicht wie oft die 150.000 Nutzer die monatlich da sein sollen im nächsten Monat wieder kommen. Im schlechtesten Fall reden wir also auch im Jahr von 150.000 Nutzern die einfach gleichbleibend Interesse zeigen an den Videos und monatlich die Video anschauen. Wenn wir davon ausgehen, dass davon dann 88% den Sponsor besuchen, davon dann 8% eine Buchung alle 2 Jahre generieren, könnte Matthias Morr problemfrei 3,3 Millionen Euro Umsatz machen mit Provisionen in 2 Jahren. Das heisst ein Jahresumsatz von 1,75 Millionen Euro. Viele Menschen reisen allerdings jährlich, manche sogar mehrfach, also müsste das statistisch gesehen das Minimum an Ertrag sein was zu generieren ist mit dieser grandiosen Influenza-Leistung. 😀

    Wer glaubt daran? Ich nicht und deswegen ist er hier händeringend auf der Suche nach Sponsoren die ihm sein nicht tragfähiges Businessmodell finanzieren.

    Amen! <3

    1. Leider kann man Sie noch weniger ernst nehmen. Bekanntlich mögen Sie die Konkurrenz nicht sehr gerne…

      Wenn man sich Ihre Website anguckt, merkt man leider nicht sehr viel Qualität. Herr Morr bietet da deutlich bessere Qualität an…

      Gönnen Sie Matthias Morr seinen Erfolg noch nicht? Wahrscheinlich nicht.

      1. Hallo Jörg,

        Matthias Morr ist ja wie er selbst sagt Influencer und Selbstdarsteller. Wir stehen in keinerlei Wettbewerb, da wir über Kreuzfahrten und den Kreuzfahrtmarkt berichten, was ja auch ganz klar an der Ausrichtung unserer Webseite erkenntlich ist.

        Ich weiss nicht anhand welcher Kriterien Du unsere Arbeit qualitativ bewertest oder aber auch mit Matthias Morr vergleichst. Wie gesagt, informieren wir über den weltweiten Kreuzfahrtmarkt und haben das umfangreichste Archiv an detailreichen Reiseberichten aus dem Gesamtmarkt, gleiches gilt für Kreuzfahrtnews. Wir sind in diesem Bereich absolut führend am Markt, dafür reicht die von Dir ausgesprochene „Qualität“ aus, insofern machen wir sicherlich als Marktführer in diesem Bereich, nicht ganz so viel falsch.

        Auch müssen wir uns nicht in diversen Artikeln „gut-reden“ lassen um Sponsoren zu gewinnen, wir refinanzieren uns mit harter Arbeit, 365 Tage im Jahr.

        Abschließend möchte ich erwähnen, dass ich es herzzerreissend finde, wie Du Matthias Morr verteidigst und uns diskreditieren willst, vielleicht bist Du auch Matthias und traust Dich nicht mit Klarnamen zu antworten. Aber man sollte schon auch verstehen, dass ich keinerlei Wertung abgegeben habe über seine Arbeit, sondern lediglich eine Aussage der Studie widerlegt habe, die schlicht und ergreifend gelogen und falsch ist.

        Dass Du daraus machst, dass wir qualitativ schlechte Arbeit machen und Matthias Morr eine gute Arbeit ist durchaus spannend, würde sich faktisch aber überhaupt nicht belegen lassen.

        Matthias seine Videos basieren in erster Linie auf seiner Person und da ist es dann nachher davon abhängig wie er als Person bei seinen Zuschauern ankommt. Die Person steht klar im Fokus, das Produkt liegt dahinter.

        Wir arbeiten zu 150% das Produkt, die Information und die News raus und stehen nie im Vordergrund, insofern ist das ein Vergleich den Du versuchst anzuführen, der keinerlei Substanz hat.

        Ach so, ob ich Matthias seinen Erfolg gönne? Da ist die Frage was man als Erfolg sieht. Ich sehe keinen nachhaltigen Erfolg, den weder Likes noch nette Werbeartikel wie hier, sichern seinen Lebensunterhalt. Steht hier ja ganz klar – er ist darauf angewiesen, dass ihn irgendwer finanziert – das kann nie eine abschließende Lösung für ein nachhaltigen Erfolg sein. Daher würde ich ihm nachhaltigen Erfolg gönnen, wenn er welchen hätte.

        Viele Grüße

  4. Guten Tag,

    natürlich bin ich nicht Matthias. Eine solche Unterstellung empfinde ich als ziemlich gewagt. Wenn Sie meinen Matthias hätte keinen (nachhaltigem) Erfolg weiß ich nicht, was für Sie Erfolg ist.
    Ich weiß, dass Ihre Website hohe Reichweiten hat, aber dies spricht ja nicht zwingend für Qualität. Machmal ist weniger mehr!
    Die Arbeit und wie Matthias sie macht finde ich persönlich sehr gut. Es geht mir hier auch nicht wirklich darum ihre Arbeit komplett schlecht zu reden.
    Übrigens: Bei ihren Videos hat man nicht das Gefühl, dass es mehr um das Produkt geht als bei Herrn Morr. Das ist ja auch nicht schlimm, aber ich verstehe einfach nicht, wie man so gegen andere Menschen „rumgiften“ (ja ich weiß, dass ist etwas übertrieben) kann. Dadurch stehen Sie sicher nicht im besseren Licht.
    Ihre Rechnung scheint mir nicht ganz korrekt, ist aber auch egal…

    Beste Grüße
    Jörg

    1. Nun, Fake-Kommentare sind ja nun nichts Neues im Netz. 😉

      Noch mal, ich habe die Arbeit nicht einmal bewertet, ausser Dir nimmt hier Niemand Bewertungen vor. 😉

      Du kannst deine Rechnung ja gerne mal aufführen, denn meine Rechnung basiert auf obigen Aussagen mit aktuellen Reisepreis-Werten vom Markt und tatsächlichen Umsätzen des Kreuzfahrtmarkt.

      Nun, hohe Reichweiten hat man sicherlich nicht, weil man schlecht, inkompetent oder doof ist. Insofern kannst Du für Dich überlegen wieso wir hohe Reichweiten haben. Im Informationsbereich sollte das Ziel immer sein, hohe Reichweiten zu haben, alles andere würde keinen Sinn bringen, da könnte man sich auch vor einen Spiegel setzen und mit sich selbst sprechen wenn kein Abnehmer auf der anderen Seite ist. Ich denke auch nicht, dass man mit minderwertiger Qualität, hohe Reichweiten erreicht.

      Du musst bei den Videos dann auch noch mal klar differenzieren was im Video passiert. In einem reinen Informationsvideo in dem man sprachlich Informationen weitergibt, ist man natürlich zu sehen, dass ist aber immer noch etwas anderes als Matthias Morr macht. Da gibt es nur sehr selten Informationsvideos.

      Matthias machte ja in erster Linie „Rundgänge“ in denen er sich fast ausschließlich selbst gefilmt hat und über das Schiff gesprochen hat, auf dem er gerade umherläuft.

      In unseren Video-Reiseberichten, die wir im übrigen zuerst gemacht haben. zeigen wir zu 95% Destinationen und Schiff und eben nur in den Sprachpassagen uns, was da absolut üblich und normal ist, in der direkten Ansprache.

      Insofern ist deine Aussage, dass es bei uns nicht um das Produkt geht schlichtweg dem geschuldet, dass Du zwar über mich und uns reden willst, aber Dich davor nicht damit befasst hast, was wir tun.

      Im übrigen macht Youtube bei uns 5% von der gesamten Arbeit aus, weil es eben in dem Segment absolut nicht ertragreich ist, weshalb Matthias ja auch händeringend Sponsoren benötigt.

      Ich denke wenn man sich nur um Videos kümmert und nichts anderes macht, dann kann man sich da auch allein über Youtube finanzieren, da muss man allerdings halt auch Gas geben, da reicht es nicht zwei Videos in der Woche zu machen und ansonsten zu sagen wie viel man so arbeitet. Hört sich hart an, ist aber so. Wenn man sich private Leute ansieht die Reisevideos von ihren Urlauben hochladen, haben die eine höhere Taktrate und liegen qualitativ nicht weit entfernt von dem was der Markt akut hergibt – qualitativ gibt es da keine großen Sprünge – da sehe ich allesamt auf nahezu dem gleichen Niveau. Da ist nichts richtig schlecht, aber auch nichts richtig gut.

      Um noch mal auf deinen nachhaltigen Erfolg zu sprechen zu kommen: Matthias sagte in diversen Interviews – er macht ja einige davon, dass er zwingend auf Sponsoren angewiesen ist, die ihm sein Leben finanzieren. Die Summe der Sponsoren sind um die 80% seiner Einnahmen. Das zeigt ja deutlich, dass er ohne Sponsoren „vor die Hunde geht“. Das ist nicht nachhaltig. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell basiert auf verschiedenen Säulen und ist eben nicht von Abhängigkeit und dem Wohlwollen eines Sponsors geprägt.

      Wenn der Sponsor heute sagt: Sorry, wir wollen nicht mehr, dann sind 80% der Einnahmen weg. Was ist dann? Dann ist Feierabend, denn vom Baum fallen Sponsoren eben auch nicht und wie gesagt ist das hier der mindestens zweite Versuch in kürzester Zeit zu suggerieren, dass man unheimlich erfolgreich ist, aber dringend Sponsoren braucht und akut sucht.

      Wie weiter oben bereits erwähnt, 5% unserer Arbeitszeit wenden wir für Youtube auf, wir haben da keine wirkliche Reichweite, wir liegen bei etwa 200.000 Aufrufen im Monat, also etwas weniger als die Hälfte vom Schiffstester.

      Da muss man entweder davon ausgehen, dass wir das exorbitant toll und gut machen und deshalb „soooooo erfolgreich“ sind, innerhalb kürzester Zeit, denn so richtig um Youtube bemühen wir uns vielleicht seit einem Jahr, vielleicht etwas länger, er bereits seit 2008. Oder es liegt einfach daran, dass er zwar sagt, unheimlich viel zu machen, es aber vielleicht doch gar nicht tut. Ich denke wenn man tatsächlich 40 Stunden in der Woche in Videoproduktionen investiert, dass man da durchaus auch deutlich mehr Traffic generieren kann und damit mehr Geld umsetzen kann. 🙂

      Und abschließend noch einmal: Ich „gifte“ nicht gegen die Person, ich stelle einfach nur fest, dass ungemein viele Ungereimtheiten aus diesem Lager in die Öffentlichkeit getragen werden und ich bin eben ein Mensch der nicht alles für bare Münze nimmt, was ihm erzählt wird. Zum Teil weil ich es besser weiss und zum anderen Teil weil es keinerlei Logik entspricht. Erst sagt man wie super toll und erfolgreich man ist, wie unheimlich stark der aktuelle Sponsor von einem profitiert und unten sagt man dann, dass man neue Sponsoren sucht. Sieht dann doch eher so aus, dass der Sponsor aus welchem Grund auch immer kurz vor dem Absprung steht, sonst bräuchte man ja keine neuen Sponsor?!

      In dem Geschäft, ist es in meinen Augen nahezu unmöglich zwei Sponsoren gleichzeitig zu „befriedigen“. Reedereien machen keinen Sinn, Reisebüros nur wenn sie es exklusiv haben – da bleibt dann nicht mehr viel Luft, oder?

      Ich habe mit keiner Silbe seine Arbeit bewertet, weshalb ich es super süß finde, wie Du ständig unsere Arbeit qualitativ runterspielen willst. Zeitgleich ist das aber auch eines der Dinge die uns seit Jahren beflügeln, die permanenten Angriffe gegen uns, PR ist PR und negative PR ist das Beste was man haben kann, da schauen die Leute eher mal drauf, als wenn man sagt: Ach schau her, dass und das ist cool, gucke Dir das mal an.

  5. Ja, ich finde Ihre Qualität der Website schlecht. Deshalb ist aber niemand dumm. Ich möchte niemanden abhalten eure Website zu besuchen. Ich bin halt der Meinung, dass der Schiffstester oder auch cruisetricks besser sind….

    Die Umfrage basiert auf seinen Fans: Diese buchen wahrscheinlich deutlich häufiger auf Kreuzfahrten.de (dieses Logo habe ich auch mal in Ihrem Video gesehen…).

  6. Welche Kompetenzen sprichst Du Dir zu um beurteilen zu können ob das eine gute oder schlechte Qualität ist? Was im Detail ist denn schlecht? Die Schnelligkeit und exklusivität der News oder die umfangreichen Reiseberichten aus nahezu allen Destinationen in der Welt? Oder meinst Du das umfangreichste Archiv an Informationen über Schiffe und Reedereien? Ich kann Dir da nicht folgen.

    Franz macht einen herausragenden Job, aber eben doch etwas ganz anderes als wir, aber inhaltlich schon mal deutlich mehr als Matthias, der ja lediglich Schiffsrundgänge macht und neuerdings auch Reisevideos, insofern glaube ich noch immer, dass Du überhaupt nicht weisst wovon Du redest und mich/uns hier einfach nur dumm und schlecht hinstellen willst, was mich in meiner Meinung bestärkt, dass Du ein Fake bist und nicht die Eier hast, Dich hier zu outen. 🙂

    Die Umfrage basiert auf seinen Fans korrekt und anhand deren Werte habe ich die Rechnung vorgenommen die so nicht ansatzweise stimmt. Wie gesagt, müsste bei Kreuzfahrten.de heute keiner mehr arbeiten wenn die Zahlen auch nur ansatzweise stimmen würden.

    Das Logo siehst Du bei uns ja, wir arbeiten in verschiedenen Bereichen seit 2011 miteinander, was ja legitim ist, oder?

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