Suche

Anzeige

iPad: Apple Tablet schürt Hoffnung der Verlage

Mit dem iPad hat Apple am Mittwochabend seinen lange erwarteten Apple-Tablet präsentiert. Das User Interface und Design des 9,7-Zoll großen Geräts sind stark an das iPhone angelehnt. Damit liegt die Vermutung nahe, dass ähnlich dem Schub von mobilen Anwendungen durch das iPhone auch das iPad die elektronische Nutzung von E-Books und elektronischen Zeitschriften befeuern könnte.

Anzeige

Die Printmedien setzen zumindest große Hoffnungen für Paid Content in das Apple Tablet. Mit dem neuen Gerät will die Zeitungsbranche das ausgleichen, was in Sachen Bezahlinhalte im Web lange Zeit verschlafen wurde. Nahezu alle Medien stellten ihren Content im Internet frei zur Verfügung und mussten gleichzeitig einen Schwund bei ihren zahlenden Kunden hinnehmen. Mit dem Tablet könnten sich nun neue Chancen auftun, um Inhalte zu kostenpflichtig zu verbreiten.

Der häufig bemängelte Lesekomfort könnte das begünstigen. Der knapp dreimal so große Multitouch-Screen, gemessen am iPhone, verspricht eine flexiblere Nutzung des Geräts – etwa als hochwertigen E-Book-Reader, Medienplayer, Spielkonsole oder um Dokumente mit Zehn-Finger-System auf der virtuellen Tastatur zu bearbeiten. Telefonieren ist auf dem Gerät nicht vorgesehen.

Apple-CEO Steve Jobs stellte den Tablet als neue Gerätekategorie vor, die eine Brücke zwischen Smartphones wie dem iPhone und Notebooks schlägt. „Handlicher und intimer als ein Notebook, aber weitaus leistungsstärker als ein Smartphone muss es sein”, umriss Jobs die Anforderungen an ein derartiges Gerät. Mit einer Dicke von gerade einmal 1,27 Zentimetern und einem Gewicht von 0,68 Kilogramm ist das Gerät auch entsprechend handlich ausgefallen.

Was durch die Kombination Displaytechnologie, Webanbindung und dem von Apple selbst hergestellten 1.0-GHz-Prozessorchip in diesem Bereich möglich ist, zeigte die von der New York Times entwickelte iPad-Applikation auf. Als Zeitung der Zukunft angepriesen, bekommen User damit digitale Nachrichtenartikel in zeitungsähnlichem Format, aber mit multimedialem Content wie eingebetteten Videos und zoombaren Fotos in die Hand gedrückt. pte/cth

Anzeige

Digital

Drum & Talk

“Drum & Talk”, Folge 2: Konsum und Handel während Corona

In der zweiten Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" ist Ludwig Voll zu Gast. Mit dem Experten von EY-Parthenon werfen wir einen Blick auf die Auswirkungen, die die Corona-Krise bis Weihnachten auf den Handel haben könnte und tauchen in neue Realitäten des Konsums ein. mehr…



Newsticker

Business-News: Facebook, Tesla, Corona-Konsumlaune, Varta-Chef

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr…

“Drum & Talk”, Folge 2: Konsum und Handel während Corona

In der zweiten Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" ist Ludwig…

Warum Frauen als Zielgruppe in der Werbung oft verfehlt werden

Was Frauen wollen, haben viele Unternehmen und Marken nicht verstanden. Dabei wäre es…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige