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Internet steht erst am Anfang seiner Möglichkeiten

"Das Web steht erst am Anfang seiner Möglichkeiten", rief der Internetpionier Dr. Andreas S. Weigend den Teilnehmern des Kongresses, der die OMD 2006 begleitet, zu. Der anhaltende Boom der Onlinebranche prägt die diesjährige Online Marketing Duesseldorf (OMD), die gestern und heute in den Hallen 1 und 2 der Düsseldorfer Messe stattfindet. Auf der führenden Veranstaltung für digitales Marketing informierten sich am ersten Messetag 4 000 Entscheider (2005: 2.800) bei 180 Ausstellern (Vorjahr 108) sowie in Kongress und Workshops über die aktuellsten Entwicklungen. Die wichtigsten inhaltlichen Trends: Targeting, Web 2.0 und eine zeitgemäße Markenführung im Netz.

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“Das Internet Protocol wird die Infrastruktur für alle Medien in den nächsten Jahren”, so die Prognose von Matthias Ehrlich, dem Vorstand der United Internet Media AG, einem der größten Onlinevermarkter in Deutschland. Für Klaus Peter Schulz, CEO von BBDO Germany, ist “das Internet bereits ein Massenmedium”.
Dass Deutschland im internationalen Vergleich noch viel Potenzial hat, bestätigte auch York von Heimburg, Vorstand von IDG Communications, auf dem Media Summit der OMD: “Unsere amerikanischen Verlagskollegen empfehlen ihren Kunden bereits, mindestens 50 Prozent ihrer Werbeausgaben in das Internet zu investieren.”

Gestützt wird diese Einschätzung durch aktuelle Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF). Sie ermittelte in ihrer auf der OMD präsentierten Studie “internet facts 2006-I”, dass derzeit 57 Prozent aller Deutschen (37,2 Mio.) im Netz sind. Dabei stellen die über 50-jährigen Nutzer, die so genannten Silver Surfer, erstmals die stärkste Gruppe der Onliner (23 Prozent oder 8,4 Millionen). Allerdings gelingt es dem Medium noch nicht ausreichend, seine Attraktivität in Umsätze umzuwandeln. Bisher entfallen in Deutschland zwar etwa 15 Prozent der Mediennutzung auf Online – der Anteil des Mediums am Werbemarkt liegt allerdings noch deutlich darunter.

Doch nicht nur für die Web 2.0-Plattformen sehen die Experten große Entwicklungschancen. Auch neue Trends, beispielsweise aus dem Mobile-Marketing, sind stark im Kommen. Isabell Wagner, Geschäftsführerin von Yahoo! Search Marketing, prophezeit beispielsweise eine hohe Akzeptanz von Werbung im mobilen Internet: “Die Nutzer suchen aktiv auf dem Handy nach Informationen – sie werden daher auch Werbung annehmen, wenn diese inhaltlich zum Gesuchten passt.” Dementsprechend stellt sich auch Google Deutschland für das nächste Jahr auf: “Schon 2007 wird es passende Werbeformate für alle Gerätehersteller und Netzbetreiber geben”, kündigte Holger Meyer, Verkaufsleiter bei Google Deutschland, an.

www.omd06.com

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