Suche

Anzeige

Innovationsmanagement größte Herausforderung im Marketing

Für Marketingverantwortliche in Deutschland ist das Innovationsmanagement die zentrale Herausforderung im Jahr 2014. Das betonen 45 Prozent der 339 Befragten der Studie „CMO Perspectives 2014 – Multichannel. Customers. Innovation“. Allerdings sieht die Mehrzahl der Marketingentscheider ihr Unternehmen derzeit nur unzureichend für diese Herausforderung gerüstet.

Anzeige

Zum zweiten Mal hat IDG Business Media in Zusammenarbeit mit Questback die Studie „CMO Perspectives“ erarbeitet und dazu CMOs, Marketingvorstände, Marketingleiter oder Leiter von Marketing-Fachbereichen von Unternehmen in Deutschland befragt. Für 51 Prozent von ihnen ist ihr Unternehmen nur halbwegs oder eher schlecht auf das Innovationsmanagement vorbereitet. 46 Prozent sehen ihre Firma hingegen gut bis sehr gut gerüstet.

Weitere wichtige Herausforderungen aus Sicht der Marketingverantwortlichen sind die Stärkung der Kundenzufriedenheit sowie die wachsende Anzahl von Kommunikationskanälen und -geräten (je 34 Prozent). Auch die Veränderungen im Kundenverhalten (33 Prozent) und die sinkende Markenloyalität der Verbraucher (25 Prozent) beschäftigen die CMOs.

Wissen um die Meinung der Kunden ist zentral

Insgesamt zeigt die Studie deutlich, dass sich die Marketingentscheider der wachsenden Macht der Kunden bewusst sind. So geben 57 Prozent der Befragten an, dass sie auf den wachsenden Einfluss von Kunden beziehungsweise die Zusammenarbeit mit ihnen gut vorbereitet seien. Jeder Zweite hält außerdem die Einbindung von Customer Insights und Kunden-Feedback in die Business-Prozesse für wichtig bis sehr wichtig. Zudem haben Realtime-Feedback und Touchpoint-Analysen für 43 Prozent der Befragten eine große bis essenzielle Bedeutung.

Die Studie fragt auch danach, welche Fähigkeiten Marketingverantwortliche selbst mitbringen müssen, um aktuelle und künftige Herausforderungen. Dabei steht für die Befragten das Wissen um die Meinung der Kunden (89 Prozent) und kreatives Denken (87 Prozent) klar im Mittelpunkt. Neben allgemeiner Managementfähigkeiten und Führungsqualitäten werden darüber hinaus auch analytische Fähigkeiten (83 Prozent), technologische Kompetenzen (66 Prozent) sowie Erfahrung im Umgang mit Social Media (61 Prozent) vorausgesetzt.

Michael Beilfuß, Verlagsleiter IDG Business Media GmbH, erläutert die Ergebnisse der zweiten Auflage der Studie: „Ungeachtet mancher Defizite in den Unternehmen zeigt die Studie deutlich, dass die überwiegende Mehrzahl der Marketingverantwortlichen in Deutschland ihre zentralen Herausforderungen primär als Chancen sehen und weniger als Risiken. Das bietet in den Unternehmen Raum für ganz neue Allianzen, vor allem zwischen den Bereichen Marketing und Technologie.“

Weitere Informationen zur Studie „CMO Perspectives 2014“ stehen im Internet auf www.computerwoche.de bereit. Dort ist die komplette Studie gegen Registrierung derzeit noch kostenfrei als Whitepaper erhältlich. Später kann sie kostenpflichtig über den IDG-Studienshop erworben werden.

(IDG Business Media GmbH/asc)

Anzeige

Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

Business-News: Veggie-Produkte, Ceconomy, Japan und UK

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr…

Cocooning und Projektgeschäft: Occhio wächst während Corona

Der Leuchtenhersteller Occhio legt beim Umsatz seit Jahren kräftig zu. Trends wie Cocooning…

Studien der Woche: New Work, Gen Z, Bundesliga, Mittelstand

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige