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Innovationsfonds für Verlage: Google erweitert Kreis der Profiteure

Die Digital News Initiative von Google wächst schneller als erwartet. Nachdem der Konzern vor zwei Tagen seinen Innovationsfonds bekanntgegeben hat, erweiterte er am Donnerstag den Kreis der Empfänger, die von den 150 Mio. Euro profitieren sollen. Darunter finden sich vor allem deutsche Zeitungshäuser.

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Nachdem Google mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Wochenzeitung Die Zeit in Deutschland gestartet ist, sollen zukünftig Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, der Berliner Tagesspiegel, die Bauer Media Group, Neue Osnabrücker Zeitung sowie das Technikportal Golem.de und das Netzwerk Medientrainerauch gefördert werden.

In der Schweiz ist die NZZ neu dabei, auch in Italien, Polen, Spanien und anderen europäischen Ländern sei die Initiative weiter gewachsen, so Google. Gründungspartner waren F.A.Z., Die Zeit, Les Echos, Financial Times, Guardian, NRC Media, El País, La Stampa sowie die Verbände European Journalism Centre, Global Editors Network und die International News Media Association. Die Initiative stehe auch weiterhin “für jeden in Europa offen, der sich in der Nachrichtenbranche engagiert.”

Der Innovationsfonds von Google wurde von Experten genauso begrüßt wie kritisch betrachtet. Google steht derzeit im Konflikt mit der Europäischen Kommission, die Wettbewerbsverzerrung vorwirft. Gleichzeitig streiten Verleger mit dem Suchmaschinenbetreiber um das Leistungsschutzrecht. Experten sehen in dem Fonds ein Zugeständnis an die Medienhäuser, andere glauben, Google wolle sich Freunde erkaufen.

Die Fülle von 150 Millionen Euro, von der auch andere Verlage in Europa zehren sollen, ist im Vergleich zu den Werbeeinnahmen, die Google verzeichnet, weniger als ein Bruchteil.

 

 

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