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Influencer-Marketing: Tipps für Unternehmen

Sie verdienen mit Product Placement ihr Geld und haben einen enormen Einfluss auf die junge Generation: Youtube-Stars

Influencer Marketing gewinnt an Bedeutung. Dabei präsentieren digitale Multiplikatoren mit möglichst hoher Reichweite Produkte oder verbreiten Markenbotschaften. Philipp John, Gründer und COO der Influencer-Marketing-Plattform ReachHero, erklärt, worauf Unternehmen unbedingt achten sollten – und er hat einen Geheimtipp

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Von Gastautor Philipp John, Gründer und COO ReachHero

Von vielen Seiten schon zum neuen „King of Content“ erklärt, ist das Prinzip Influencer-Marketing zweifellos das Szene-Buzzword der Stunde. Und das nicht zu Unrecht: Während das Publikum auf etablierte Werbe- und Marketingkonzepte immer weniger anzuspringen scheint, kann das Werben mittels digitaler Meinungsführer eben gerade mit der Nähe zur Zielgruppe punkten. Ob Ambassador-Programm, gesponserte Posts oder Instagram-Takeover – die Liste der verschiedenen Formate ist lang. Gleichzeitig ist die Bandbreite der Kanäle, derer sich Werbungtreibende bedienen können, in den letzten Jahren stetig gewachsen. So haben sich neben etablierten Plattformen wie Youtube und Facebook auch Instagram und die Instant-Messaging-App Snapchat zu relevanten Influencer-Kanälen gemausert.

Etabliertes Unternehmen + Influencer = Erfolgreiche Kommunikation auf neuen Wegen

Ein sehr gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Influencern und Unternehmen, ist die „Mein Weg“-Kampagne der Techniker Krankenkasse. Ende 2014 startete die TK, die man bis dahin gemeinhin nicht sofort mit der jugendlichen Youtube-Zielgruppe verband, eine Werbekampagne mit einer Vielzahl bekannter Videoblogger. Darin erzählen etwa LeFloid, Unge, Dner, Nilz Bokelberg oder Gar Nichz in ehrlichen Videobotschaften über einschneidende, gesundheitliche Erlebnisse, die Bewältigung dieser und wie die Ereignisse sie verändert haben. Die Zuschauer machten es ihren Youtube-Helden nach und produzierten tausende eigene Storys. Unter dem Hashtag #wireinander liefen schlussendlich alle Facebook-, Twitter-, Instagram- und Youtube-Postings zusammen. Die Techniker Krankenkasse bewies mit dieser Kampagne Mut, setzte auf neue Kommunikationswege und konnte dank starker Meinungsführer und deren relevanten Inhalten sowohl Reichweite, Einfluss als auch Bekanntheit der Marke bei Youtube-Zuschauern bedeutend steigern.

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Kommentare

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