Suche

Anzeige

In Europa wird verstärkt auf Online-Werbung gesetzt

Europas Werbetreibende konzentrieren sich In der Wirtschaftskrise noch stärker auf das Werbemedium Internet. 70 Prozent von ihnen steigern ihre Online-Werbeausgaben 2009 und werden auch künftig verstärkt auf Online-Werbung setzen. Dies ergab die von der European Interactive Advertising Association (EIAA), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter und -Technologiedienstleister, in Auftrag gegebene Studie „Marketers’ Internet Ad Barometer 2009“. Dazu wurden mehr als 300 Marketing-Entscheider aus führenden werbetreibenden Unternehmen in Europa befragt.

Anzeige

„Da Markenhersteller ihre Media-Budgets hinsichtlich des Return On Investment genauer denn je prüfen, kommt das Internet als das effektivste und kostentransparenteste Medium bei ihnen voll zur Geltung“, so Alison Fennah, Executive Director der EIAA. Der Studie zufolge wächst der Stellenwert von Online im Media-Mix kontinuierlich weiter. Nachdem 2006 etwa 17 Prozent und 2008 rund 38 Prozent der europäischen Werbetreibenden das Internet als unverzichtbaren Kanal für ihr Marketing ansahen, gelte dies mittlerweile für 47 Prozent. Dabei würden vor allem Media-Etats aus TV, Zeitung und zunehmend auch aus Zeitschriften ins Internet verlagert. Der Zuwachs im digitalen Sektor spiegele nicht nur die zunehmende Bedeutung des Mediums wider, sondern auch die gestiegene Wertschätzung und Nutzungsdauer des Internets auf Seiten der Verbraucher. Interessanterweise habe die Verlagerung der Budgets aus Direkt-Marketing und Hörfunk im Vergleich zum Vorjahr abgenommen, was auf eine verstärkte Hinwendung zu Medien mit Performance basierten Möglichkeiten der streuverlustminimierten Zielgruppenadressierung schließen lasse.

Hinzu komme, dass 72 Prozent der Befragten vermehrt auf Targeting setzen, um die mit den klassischen Medien verbundenen demographischen Zielgruppenlücken auszugleichen. Beispielsweise würden mehr als die Hälfte der Befragten Targeting-Lösungen bei der Zielgruppe der 25- bis 44-Jährigen anwenden. Dies belege, dass die europäischen Marketing-Entscheider Targeting-Aktivitäten vor allem an die Zielgruppe anpassen, die das Internet regelmäßig nutzt. Werbetreibende, die Online als unverzichtbaren Teil ihres Marketingplans empfinden, erhöhten zudem ihr Budget für Mobile-Aktivitäten signifikant und zeigten damit, dass eine hohe Affinität zum Internet und ein gelerntes Verständnis für seine Leistungsvorteile den Einsatz neuer Formate und innovativer Kanäle befördern. Mit einem festen Platz in der Marketing-Strategie von 30 Prozent der Befragten und einer Marktdurchdringung von Mobile von 87 Prozent in Europa sei Mobile Advertising auf dem besten Weg zu einer leistungsstarken Werbeplattform. Darüber hinaus würden 16 Prozent der Befragten ihre Online-Kampagnenbudgets inzwischen länderübergreifend statt auf nationaler Ebene vergeben. 82 Prozent dieser Gruppe erhöhten ihr Budget für Online-Werbung 2009, während unter den Marketing-Verantwortlichen mit nationalen Kampagnen 69 Prozent ihren Online-Etat steigerten.

www.eiaa.net

Anzeige

Kommunikation

“Marke post Corona” – Serie über die Learnings aus der Krise

In unserer Serie "Marke post Corona: Learnings aus der Krise" berichten Marketingverantwortliche über ihre Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Zeit. Hier finden Sie alle acht Beiträge der Reihe im Überblick. mehr…



Newsticker

Der neue DMV-Interimschef: drei Fragen an Florian Möckel

Club-Mitglied seit 1999, Präsident des Augsburger Marketing-Clubs seit 2012: Florian Möckel kennt den…

Business-News: Flaschenpost, Iglo vs. Appel, VW-Vorstand

Täglich prasseln unzählige Nachrichten auf die Marketingbranche ein, die je nach Aufgabengebiet mehr…

“Drum & Talk”, Folge 5 mit Wolfgang Bosbach

In der fünften Folge unserer Video-Interviewreihe "Drum & Talk by absatzwirtschaft" sprechen wir…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige