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In den USA steigen die Werbeausgaben für Medikamente an

Die Ausgaben für Medikamentenwerbung in den USA übertrifft sämtliche Werbeausgaben der Konzerne Coca Cola, Pepsi und Cadbury Schweppes zusammen.

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Die Ausgaben für Medikamentenwerbung, die in den USA seit sieben Jahren erlaubt ist, stiegen in den USA auf 3,8 Milliarden Dollar an, berichtet die New York Times. Diese Summe überträfe sämtliche Werbeausgaben der Konzerne Coca Cola, Pepsi und CadburySchweppes zusammen. Nach dem Skandal um das Schmerzmittel Vioxx rüste sich die Pharmaindustrie für das neue Jahr mit einer weiteren Intensivierung ihrer Werbeaktivitäten.

Nach den Skandalen in der Pharmabranche fürchten die Pharmaunternehmen um ihre Möglichkeiten, verschreibungspflichtige Medikamente erfolgreich abzusetzen. Das Marktforschungsinstitut Ipsos fand in einer Studie zur Haltung der Konsumenten gegenüber verschreibungspflichtigen Medikamenten heraus, dass die Wirkung von Medikamentenwerbung nachlasse.

Der stark ansteigende Konkurrenzkampf in der Branche, aber auch die neue Mündigkeit der Patienten, sind Gründe für den steilen Anstieg der Ausgaben für Medikamentenwerbung. War der Patient noch bis vor zehn Jahren davon abhängig, seinem Arzt blind zu vertrauen, so kämen Patienten heute, dank Internet, ausgerüstet mit einer Fülle an Aufklärungsmaterial zu ihrer Krankheit in die Ordinationen. pte

www.ipsos.com

www.nytimes.com

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