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Illegale Werbeanrufe nehmen trotz Verbot zu

Trotz des Inkrafttretens des gesetzlichen Verbots ist die Zahl unerwünschter Werbeanrufe in den ersten drei Quartalen 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Statistik der GfK hervor.

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Die GfK-Statistik zeige, dass unerbetene Werbeanrufe zunehmen, erklärt Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Gesetzeslücken und fehlende Sanktionen böten Werbetreibenden geradezu einen wirtschaftlichen Anreiz, gegen das Gesetz zu verstoßen, mahnt Müller weiter. In einer Umfrage der Verbraucherzentralen gaben 95 Prozent der Befragten an, sich durch unerwünschte Werbung belästigt zu fühlen.

Bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beschweren sich pro Jahr mehr als 12 000 Verbraucher über ungebetene Werbeanrufe. Ärgerlich sei für die Verbraucher, dass die Anrufe zumeist am Abend und am Wochenende erfolgten. Einige Betroffene würden von Daueranrufen oder Beleidigungen berichten, wenn sie nicht auf Angebote eingehen.

Neben der Einführung von empfindlichen Bußgeldern, fordert der Bundesverband das Verbot der Rufnummerunterdrückung bei Werbeanrufen. Außerdem sollen Verbraucher die Möglichkeit erhalten, den Vertrag aufzulösen und Schadensersatz zu fordern, sollte der Vertrag auf illegalen Marketing- oder Werbepraktiken beruhen. pte

www.vzbv.de

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