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HelloFresh, an dem Rocket Internet Anteile hält, will an die Börse – eine gute Idee?

CEO Dominik Richter © Hello Fresh 2017

Der Kochboxenversender HelloFresh will nächste Woche an der Börse durchstarten. Je nach tatsächlichem Ausgabepreis wird HelloFresh vor dem Börsengang mit 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro bewertet – und damit niedriger, als bei der letzten Finanzierungsrunde. Gibt es nun einen Bauchklatscher, nachdem der Börsengang 2015 nicht geklappt hat?

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Eines wird HelloFresh nicht gefallen: Der E-Commerce-Riese Amazon hat den Markt für vorportionierte Lebensmittellieferungen zum Selbstkochen auch ins Visier genommen. Vor allem in den USA, einem wichtigen Markt für HelloFresh, gibt es mit Amazon und dem Vorbild Blue Apron starke Wettbewerber . Und die Kinkurrenz Blue Apron musste im Juni an der Börse einen starken Kursverlust hinnehmen. Könnte es HelloFresh genauso gehen?

Aktien zwischen 9 und 11 Euro

Laut einer Unternehmensmitteilung sollen beim geplanten Börsengang im Zuge einer Kapitalerhöhung 27 Millionen Aktien ausgegeben werden. Weitere 4,05 Millionen Aktien könnten bei Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf den Markt kommen. Bei Preisen zwischen 9,00 und 11,50 Euro pro Aktie könnte HelloFresh so zwischen 243 Millionen Euro und 357 Millionen Euro einnehmen.

Hellofresh hatte Ende 2015 schon einmal versucht, an die Börse zu gehen, machte dann aber einen Rückzieher. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und lieferte mit über 2000 Mitarbeitern im zweiten Quartal insgesamt 33,7 Millionen Mahlzeiten an die etwa 1,3 Millionen aktiven Kunden aus. Der Umsatz betrug 230 Millionen Euro.

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