Suche

Anzeige

Haben Sie einen Picasso- oder einen van Gogh-Kopf? Google-Feature sucht via Selfie Ihren Kunst-Doppelgänger

Googles App Arts and Culture hat eine neue Funktion: Sie findet den kunsthistorischen Zwilling der Nutzer.

Mit dem neuesten Update von Googles App Arts and Culture können Nutzer anhand eines Selfies ihre kunsthistorischen Pendants finden. In den sozialen Medien lassen sich die Ergebnisse begutachten, die von bemerkenswert präzise bis äußerst merkwürdig reichen. Google sagt dazu, dass es sich um einen Test handeln soll und die generierten Daten nicht gespeichert werden.

Anzeige

Mit dem jüngsten Update ihrer Arts and Culture-App hat Google eine Funktion implementiert, bei der Nutzer ihre Doppelgänger in der Kunst finden können. Diese müssen dazu ein frontal geschossenes Foto ihres Gesichts aufnehmen, das dann durch einen Algorithmus mit den inzwischen knapp 70.000 digitalisierten Gemälden in der Datenbank abgeglichen wird. Nach Überprüfung mit den Figuren und Personen in den Werken spuckt die App ein Ergebnis mit einer möglichst hohen Übereinstimmung aus. Ein Google-Sprecher erklärt auf MEEDIA-Anfrage:„Es handelt sich hierbei um ein Experiment, welches derzeit nur in Teilen der USA verfügbar ist. Weitere Pläne zum Teilen haben wir derzeit nicht.“ Die App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar.

Auf Bedenken bezüglich des Datenschutzes antwortet Google, dass der Algorithmus lediglich das Foto nutze, um ein passendes kunsthistorisches Pendant zu finden. „Google wird diese Foto-Daten nicht für andere Zwecke gebrauchen und das Foto nur für die Zeit speichern, die es benötigt, um ein passendes Gemälde zu finden“, heißt es.

In den sozialen Medien stößt die neue Funktion auf großes Interesse. Unter dem Hashtag #GoogleArtsandCulture gibt es tausende Beiträge, in denen Nutzer ihre Ergebnisse bei der Doppelgänger-Suche präsentieren. Manche Treffer zeigen dabei die hohe Präzision, nach der der Algorithmus bei der Suche vorgeht und die dem menschlichen Original tatsächlich verblüffend ähnlich sehen.

LOOOOOL 😂😂 #googleartsandculture #doppelganger

A post shared by Jimena Orozco 👑 (@menamosso) on

Andere Bilder offenbaren jedoch die Fehleranfälligkeit der Funktion, beispielsweise wenn ein männlicher Nutzer als Doppelgänger das Gesicht von Elizabeth Yeatman ausgespielt bekommt. Oder wenn abstrakt gemalte Porträts aus historischen Gemälden als Doppelgänger gefunden werden.

Google hat das Projekt Arts and Culture im Februar 2011 ins Leben gerufen. Die App ermöglicht den Nutzern virtuelle Rundgänge durch Museen und Galerien. Dazu zählen weltbekannte Ausstellungen und Künstler, die in Kooperation mit Museen wie den Uffizien in Florenz und dem Metropolitan Museum of Modern Art in New York digitalisiert wurden. Das US-Unternehmen arbeitet ebenfalls mit deutschen Institutionen zusammen.

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige