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Gute Noten für Grey, Jung von Matt und Kolle Rebbe

Die Marketingentscheider in Deutschland haben gewählt: Klare Sieger der neuen Studie „agentur-images“ von Handelsblatt, absatzwirtschaft und dem Marktforschungsinstitut Innofact sind Grey, Jung von Matt und Kolle Rebbe. Das Handelsblatt stellt die Ergebnisse in seiner heutigen Ausgabe vor; die absatzwirtschaft berichtet ausführlich in der aktuellen August-Ausgabe, die ebenfalls heute erscheint.

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Die besten Noten für Strategische Markenführung und Integrierte Kommunikation erhält die zweitgrößte deutsche Werbeagentur Grey aus dem WPP-Konzern. Sie schneidet zusammen mit der inhabergeführten Agentur Kolle Rebbe aus Hamburg auch in Sachen Effizienz bei den Kunden am besten ab. Eindeutiger Sieger in der Kategorie Kreativität ist die Agentur Jung von Matt, ebenfalls Hamburg. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Springer & Jacoby und Kolle Rebbe. Doppelten Grund zur Freude haben die Agenturgründer Jean-Remy von Matt und Holger Jung: Sie gelten auch als die profiliertesten Personen in der Werbeszene (über 40 Prozent). Auf Platz drei folgen mit jeweils 16,4 Prozent Grey-Chef Bernd M. Michael und Sebastian Turner, kreativer Kopf von Scholz & Friends.

Die Leistungsbewertung deutscher Werbeagenturen durch die Verantwortlichen auf Kundenseite soll zu mehr Transparenz in einem Markt beitragen, der immer schwerer einzuschätzen ist. „Seit die großen Network-Agenturen mit Verweis auf die verschärften Rechnungslegungsvorschriften in den USA keine Umsatzzahlen mehr für ihre Ländergesellschaften veröffentlichen, fehlt ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Agenturen“, sagt Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer. Hitlisten von Kreativpreisen oder der Gewinn des angesehenen Effizienz-Preises „Effie“ des Gesamtverbandes Werbeagenturen (GWA) liefern derzeit die offiziellen Bewertungsfaktoren.

Die Studie agentur-images gibt zudem auch Aufschluss darüber, wie zufrieden die Marketing-Entscheider mit ihrer aktuellen Agentur sind. Bei einer insgesamt positiven Gesamtbeurteilung – hier schlägt vor allem die kreative Leistung positiv zu Buche – gibt es auch kritische Aspekte: „In der Disziplin integrierte Kommunikation erhalten die Dienstleister kein gutes Zeugnis: Nicht einmal ein Drittel der Befragten halten die Leistungen ihrer Agentur in diesem Bereich für gut oder sehr gut“, sagt Christoph Berdi, Chefredakteur absatzwirtschaft. Weitere Schwächen klassischer Werbeagenturen aus Sicht des Marketing sind die Bereiche PoS- und Eventmarketing.

Das beherrschende Thema aber sind die Kosten: Die Agenturen erhalten die schlechtesten Durchschnittsnoten für Preisgestaltung, Kostenbewusstsein und Transparenz. Steht allerdings ein Agenturwechsel an, sind die monetären Aspekte nicht im Vordergrund: Zu einer Wettbewerbspräsentation laden die Marketing-Entscheider bevorzugt Agenturen ein, die durch kreative Kampagnen auffallen und durch Marktkenntnis und strategisches Markenverständnis glänzen.

Die Studie „agentur-images 2005“ kann für 99,- Euro bestellt werden:

www.absatzwirtschaft.de/studien
Tel: 0211/887-1772 und E-mail.

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