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Gute Nachrichten für Facebook

Positives von Facebook? Tatsächlich! Nach dem Ende der Haltefrist geht die Talfahrt der Facebook-Aktie zwar weiter, dennoch hat Facebookgründer Zuckerberg Grund zur Freude: Sein Netzwerk wächst und gedeiht. Mitgliederzuwächse in Afrika und im Mittleren Osten sollen diesen Trend fortsetzen.

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Nachdem sich Facebook-Alteigentümer von weiteren Anteilen am sozialen Netzwerk trennen dürfen, erreicht die Aktie täglich neue Tiefstände. Am Freitag sackte das Papier an der New Yorker Börse auf bis zu 19,07 Dollar ab. Damit kostet die Aktie nun endgültig nur noch halb so viel wie beim Börsengang im Mai mit einem Ausgabekurs von 38 Dollar.

Viele sagen bereits das Ende des sozialen Netzwerkes voraus. Das könnte etwas voreilig sein. Grund zur Freude dürfte für Zuckerberg und Co. angesichts zunehmender Nutzerzahlen bestehen. Aktuell sind fast 32 Prozent der Onliner weltweit bei Facebook registriert. Das Marktforschungsunternehmen Emarketer aus New York prognostiziert für das Jahr 2014 einen Anstieg der Nutzerzahlen auf rund 43 Prozent.

Die für Facebook bedeutenden Wachstumsmärkte sollen künftig vor allem der Mittlere Osten & Afrika sowie Lateinamerika sein. Während der Anteil der Facebook-Nutzer im Mittleren Osten & Afrika im Jahr 2011 noch bei 46,2 Prozent lag, soll er bis 2014 auf 67,3 Prozent wachsen. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Lateinamerika: Hier nutzte 2011 knapp die Hälfte der Onliner (48 Prozent) das soziale Netzwerk, wohingegen es 2014 laut Emarketer bereits 68,4 Prozent sein sollen.

Wachstum in West- und Osteuropa

Auch in West- und Osteuropa sollen die Facebook-Nutzerzahlen ebenfalls weiter ansteigen. Für Westeuropa sagt Emarketer für 2014 ein Wachstum auf 50,2 Prozent voraus. 2011 lag der Nutzeranteil hier noch bei 40,3 Prozent. In Osteuropa sollen 2014 45,1 Prozent der Online-Nutzer auf Facebook registriert sein, 2011 waren es noch 31,1 Prozent.

Abbildung 1: Anteil der Internetnutzer, die Facebook mindestens einmal monatlich nutzen von 2011 bis 2014

Nutzeranteil in den USA steigt nur gering

Die Heimat von Facebook, die USA, soll dahingegen kaum Wachstum verzeichnen. Nach Angaben der Emarketer-Analysten soll der Anteil der Nutzer dort lediglich von 57,1 Prozent auf 60,8 Prozent ansteigen. Woran liegt das? Einer der Gründe für den Rückgang der Registrierungen könnte sicher im gescheiterten Börsengang des Netzwerk-Riesen liegen, ein anderer in den zahlreichen Kündigungen von Top-Managern, die dem Unternehmen in den letzten Monaten den Rücken kehrten. Auch die Datenschutz-Ermittlungen der US-Handelskommission FTC in Folge geänderter Facebook-Datenschutz-Regeln im Jahr 2009 ohne Information an die Nutzer, fördern sicher nicht das Vertrauen der Verbraucher.

Zugang zum chinesischen Markt bislang verschlossen

Ebenfalls schwieriges Terrain für das weltgrößte soziale Netzwerk ist Asien. Hier soll Facebook bis 2014 nur knapp 27 Prozent der dortigen Internetnutzer erreichen. Kein Wunder, ist der Zugang zum chinesischen Markt Facebook bisher doch durch die abwehrstarke Firewall der chinesischen Regierung und deren Zensur für das Internet verschlossen.

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