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Grey setzt in Zeiten des Umbruchs auf mehr Wissen

Das Leistungsversprechen „Create Value“ erwies sich für die Werbeagenturgruppe Grey 2009 nach eigenen Angaben als wertvoller denn je. Mit dem neuen Holding-Company-Namen „Grey G2 Group Germany“ will das Unternehmen signalisieren, dass es sich als integriert aufgestellte Gruppe künftig noch besser auf Veränderungen im Markt einstellen kann.

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Die Umfirmierung entspricht laut Uli Veigel, CEO der Grey G2 Group Germany, der Augenhöhe, auf der Offline- und Online-Agenturen der Gruppe in allen Bereichen miteinander arbeiten: „Dieser Schritt reflektiert den zunehmend stärkeren Anspruch der Kunden, nicht mehr nur mit Spezialisten für die einzelnen Kanäle zu arbeiten, sondern von Generalisten betreut zu werden, die Markenführung und Ideen in den Mittelpunkt stellen und alle Kommunikations-Kanäle einsetzen können.“ Nachdem das Angebot gebündelt worden sei, würden Dienstleister für klassische Werbung, Interactive, Dialogmarketing, Sales Promotion sowie Healthcare Marketing ebenso zur Gruppe gehören wie für Shopper-Marketing, Brand Design und Event Marketing. Um dem Anspruch gerecht zu werden, die perfekte Markenführung auch im Netz anzubieten, sei das Kompetenzfeld „Digitale Kommunikation“ integriert worden. Die gesamte Grey G2 Group in Deutschland bestehe aus den drei Business-Lines „Advertising & Marketing Services“, „Media“ und „Unternehmensberatung für Kommunikation“.

„Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir statt 40 zwar 43 neue Kunden wie zum Beispiel Doc Morris gewinnen, doch durch den ‚leaky basket’ bei Bestandskunden im laufenden Geschäftsjahr kein Wachstum erzielen“, erklärt Veigel. Zahlen für Umsätze oder die Profitabilität zu veröffentlichen, ist der Agentur wie gewohnt nicht erlaubt, da der amerikanische Sarbanes Oxley Act dies verbietet. Um 2010 beziehungsweise im Jahr der Gestaltung erfolgreich zu sein, müsste Liebe zum Detail bewiesen, müssten Geschichten erzählt, Kunden involviert und Sinne bedient werden. Grey wolle seine Tradition in der Verbraucher- und Marktforschung daher fortsetzen und in Wissen investieren. Ein Megatrend, der die kommenden Jahre beeinflussen wird, sei vor allem darin zu sehen, dass feminine Eigenschaften wie Kommunikation, Emotionalität, Intuition und Empathie enorme Anerkennung erfahren werden.

Unter Mediagesichtspunkten soll das Jahr 2010 von einem durch Bewegtbild sowie Performance-Maßnahmen getriebenen Wachstum im Online-Bereich, einer stärkeren Ausdifferenzierung von Zielgruppen und einem zunehmenden Verschwinden von Grenzen zwischen Marktpartnern sowie zwischen Marken, Medien und Zielgruppen geprägt sein. Das habe die Zukunftsstudie „Media 2020“ der Agentur Mediacom ergeben. Vor allem heranwachsende „Digital Natives“, die für smarte Vernetzung offen seien, würden die Kommunikationsplanung fundamental verändern. Marken müssten darauf ausgerichtet werden, weil sich „Digital Immigrants“ in spätestens sieben Jahren bereits in der Minderheit befinden werden. Effektive Kommunikationslösungen ließen sich aber nur entwickeln, wenn künftig verstanden werde, die veränderten Anforderungen an die Zielgruppenansprache mit den sich bietenden neuen technischen Möglichkeiten zu verbinden.

www.grey.de

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