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Greenpeace geht neue Wege

Greenpeace, die über die Jahre vor allem durch spektakuläre Aktionen wahrgenommene internationale Umweltorganisation, will Konzerne beim Thema Umweltschutz künftig öfter mit den Instrumenten des Marketings und des Internets zum ökologischen Einlenken zwingen. Das geht aus der Ausgabe 4/2009 der absatzwirtschaft hervor.

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So beschreibt Greenpeace-Chef Dr. Gerd Leipold die neue Strategie am Beispiel Green IT: „Apple zeigte sich sehr widerspenstig, wollte nicht auf unsere Kritik eingehen. Wir wussten, dass die Nutzer ihre Produkte so lieben, dass ein Aufruf, sie nicht mehr zu kaufen, sinnlos gewesen wäre.”

Zudem war der Umweltorganisation aber auch bekannt, dass viele Umweltbewusste einen Apple nutzen. Deswegen habe sie eine Kampagne gestartet, bei der der Titel alles sagt: ‚I love my Apple, I wish it came in green.’ „Als unsere Kampagne in die Blogsphäre gedrungen ist, hat sie Apple mitten ins Herz getroffen“, erklärt Leipold. Zugleich wehre er sich gegen den Vorwurf der Wirtschaftsfeindlichkeit: „Wir haben weder permanente Gegner noch permanente Verbündete. Große Firmen stehen uns oft als Gegner gegenüber, manchmal sind sie aber auch Partner.“ Das komplette Interview lesen Sie in der 4. Ausgabe der absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing.

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