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Fachkräftemangel ist 2022 das Top-Thema im Marketing

Vor allem in den Bereichen Technologie, Programmierung und digitale Kommunikation wird Personal gesucht. © Unsplash/Lagos Techie

Die Marketing- und Kommunikationsbranche beschäftigt 2022 vor allem ein Thema: der Fachkräftemangel. Das geht aus einer Umfrage der Dmexco hervor. Neue Umsatzkanäle zu finden, New Work sowie Logistikprobleme folgen auf den Plätzen zwei bis vier.

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Nichts beschäftigt die digitale Marketingbranche in diesem Jahr so sehr, wie neues Personal zu finden. Der Fachkräftemangel sei sogar wichtiger, als neue Umsatzkanäle zu erschließen, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage von Civey im Auftrag der Dmexco. An der Befragung nahmen im Dezember 500 Fachkräfte aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und PR teil.

Die Top-Themen der Marketer*innen

Fast die Hälfte aller Befragten (44 Prozent) sehen den Personalmangel als zentrales Thema für dieses Jahr. Auch der Branchenverband GWA machte jüngst darauf aufmerksam: Den Agenturen fehlen tausende Nachwuchskräfte. Neben der Suche nach qualifiziertem Personal zählen laut Dmexco-Umfrage auch New Work (27 Prozent) und Logistikprobleme (24 Prozent) zu den Top-Themen der Marketing- und Kommunikationsbranche.

Balkendiagramm: Auf die Frage "Welche dieser Themen werden in deinem Unternehmen im Jahr 2022 besonders wichtig?" antworteten die meisten Personen mit Fachkräftemangel, neuen Umsatzkanälen und -chancen und New Work. Am unwichtigsten sind Diversity (5,6 Prozent), Green Media (10,4 Prozent) und die politische Regulierung von Plattformen (11,8 Prozent).
Diversity wird nur in den wenigsten Unternehmen als wichtig erachtet (Quelle: Dmexco).

Im Marketing-Alltag beschäftigen die Kommunikationsexpert*innen darüber hinaus vor allem neue Tools zur Marketing-Automation (21 Prozent), der Aufbau von Direct-to-Consumer-Angeboten (19 Prozent) und Social Commerce (17 Prozent). Top-Themen der Digitalbranche wie Brand Safety, Ad Fraud und alternative Lösungen zu Third-Party-Cookies finden im Marketingalltag dagegen wenig Raum: Nur ein einstelliger Prozentsatz sieht diese als wichtige Themen für 2022 (Brand Safety und Ad Fraud: jeweils drei Prozent, Cookie-Lösung: fünf Prozent).

KI und Machine Learning noch nicht alltagstauglich

Zukunftsthemen des digitalen Marketings werden ebenfalls als wenig dringend angesehen. Dazu zählt auch die Entwicklung einer Datenstrategie (13 Prozent), die Regulierung von Plattformen (12 Prozent) und Green Media (10 Prozent). “Auch die viel diskutierten Themen Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind noch nicht im Alltag der Marketer angekommen”, heißt vonseiten Dmexco. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Teilnehmenden gab an, keine der beiden Technologien zu nutzen. Nur sechs Prozent nutzen sie umfangreich.

Ein Grund dafür könnte sein, dass genau in diesen Tätigkeitsfeldern der Mangel an Arbeitskräften am größten ist. Denn speziell in den Bereichen Technologie, Programmierung und digitaler Kommunikation wird dringend qualifiziertes Personal gesucht.

absatzwirtschaft+

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