Suche

Anzeige

Facebook lässt sich Meinungsführer-System patentieren

Wir wollen wissen, was wir besser oder auch gut machen. Sagen Sie es uns! © Foto: Fotolia

Wer Meinungsführer im Netz überzeugt, hat die größte Hürde hin zur Masse bereits genommen. Wie aber können Unternehmen solche Personen identifizieren? Facebook hat sich dieser Frage angenommen und setzt dabei auf Qualität statt Quantität.

Anzeige

Die Strategie: Das soziale Netzwerk beobachtet die Geschwindigkeitsrate, in der ein Inhalt geteilt wird und identifiziert anschließend, wessen Post zu einem plötzlichen Anstieg der Rate geführt hat. Diese Nutzer sind dann die sogenannten Meinungsführer. Diejenigen wiederum, durch die sie auf den Post stießen, bezeichnet Facebook als Experten.

Wie das Portal Techcrunch berichtet, reichte Facebook Ad’s-Chef Andrew Bosworth das Patent für die Meinungsführer und Experten-Identifikation in sozialen Netzwerken bereits 2011 ein. Genehmigt wurde es aber gerade diese Woche.

Qualität statt Quantität

Auch andere Internetgiganten werben mit gezieltem Meinungsführer-Marketing. Google misst die Anzahl der Kontakte allgemein. Yahoo bemisst den Einfluss eines Nutzers an der Zahl und dem Einfluss seiner Follower und Microsoft versucht diejenigen zu identifizieren, die im Vergleich zu anderen Meinungsführern das größte nicht-überlappende Publikum haben.

Insgesamt nutzen dabei alle drei die Quantität der sozialen Kontakte als Basis für ihre Strategie. Sie wird dabei zu einem Ausdruck von Einfluss, statt den Einfluss selbst zu messen. Jemand, der also eine Großzahl an Kontakten hat, von denen aber nicht ernst genommen wird, wird als Meinungsführer identifiziert, obwohl er keinen oder wenig Einfluss auf die Meinung anderer hat. Facebooks Strategie hingegen konzentriert sich auf die Qualität der Kontakte und die Wirkung des Einzelnen auf sein Umfeld.

Anzeige

Kommunikation

E-Scooter-Selbstversuch: Gegen den Strom

Seit letztem Wochenende haben die Verleiher von elektrischen Tretrollern die Betriebserlaubnis erhalten und fluten München, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Bei den Fahrern führt die Nutzung mitunter zum Verlust von Kinderstube und gesundem Menschenverstand. Eine Selbsterkenntnis. mehr…

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Deutschland, Carsharing-Land?

Drivy, Flinkster, Share Now: In Deutschland tummelt sich eine mittlerweile fast schon unüberschaubare…

Otto Now steigt mit anderem Ansatz in den E-Scooter-Markt ein

Die Sharing-Tochter des Hamburger Handelskonzerns verleiht ab August bundesweit Elektroroller. Anders als bei…

Nach Kartellamtskritik: Amazon ändert Umgang mit Marktplatz-Händlern

Wer bei Amazon Waren bestellt, bekommt sie nicht immer direkt von Amazon. Ein…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige