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Facebook-Chef Zuckerberg vor dem EU-Parlament: Dieses blamiert sich mit absurdem Fragenmarathon

Bizarrer Kurzauftritt: Mark Zuckerberg vor der EU © Screenshot CNBC / YouTube

Bei der Befragung von Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament in Brüssel sah man, wie zahnlos die Europäische Union mitunter agiert. Statt gezielt auf den Datenskandal von Cambridge Analytica einzugehen, trugen die Parlamentarier einen Fragenmarathon vor, an dessen Ende sich Mark Zuckerberg aussuchen konnte, was er kommentieren wollte – und was nicht. Denn: Zuckerberg hatte der EU das Format aufdiktiert.

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Wer hat sich nur dieses Frageformat ausgedacht? Mark Zuckerberg. Nach einem Eingangsstatement des Facebook-CEOs, das kaum eine Variation zur Anhörung vor dem US-Kongress darstellte, trugen die EU-Parlamentarier aus dem gesamten politischen Spektrum mehr als eine halbe Stunde  nacheinander alle Fragen vor – es waren gefühlt Hunderte, darunter durchaus interessante und kritische.

Reaktionen zu Zuckerbergs Auftritt vor dem EU-Parlament

Vor allem der belgische Politiker Guy Verhofstadt hatte an Mark Zuckerberg einige durchaus unangenehme Fragen parat.

Für einen Moment sah es so aus, als könnte die EU den US-Kongress, der Zuckerberg vor einem Monat angehört hatte, alt aussehen lassen, wie Facebooks oberster Kritiker, Marketing-Guru Scott Galloway, auf Twitter wähnte.

Allein: Es war nicht mehr als ein kurzer Augenblick. Bevor Mark Zuckerberg  im Detail hätte Bezug nehmen können, hat sich das EU-Parlament einmal mehr als bürokratisches Monstrum blamiert, das sich auf absurde Weise immer wieder im Kreis dreht und dabei ein Bein stellt.

Zuckerberg stellte die Regeln auf

Weil ein kritischer Dialog (inklusive gezielter Nachfragen) damit von vornherein ausgeschlossen wurde, hatte Zuckerberg bei seinem Antwortenmonolog leichtes Spiel. Der 34-Jährige konnte schlicht beantworten, was er erinnerte oder erinnern wollte und war nach nicht einmal 15 Minuten floskelhafter Antworten schon wieder fertig.

Seine regelrechte Verachtung ließ Zuckerberg, der nur widerwillig nach mehrfacher Aufforderung in Brüssel persönlich erschienen war, gegen Ende seines Kurzvortrags durchklingen, als er die Anwesenden ermahnte, er sei bereits 15 Minuten über die vereinbarte Zeit hinaus und müsse sich daher kurzfassen.

Der Hintergrund für die unwürdige Veranstaltung lag allerdings nicht nur in Brüssel: Mark Zuckerberg hatte die Konditionen für die Anhörung diktiert – und die EU, offenbar dankbar für die Audienz des Facebook-Chefs, abgenickt.

Entsprechend vernichtend fielen die Reaktionen auf Zuckerbergs Farce-Auftritt, der mehr Fragen als Antworten hinterließ, im Social Web aus:

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Kommentare

  1. Guten Tag, was ist zu erwarten von einem desolaten Club in Brüssel mit abgehalfterten Spülbecken Parlamentariern. Der ehemalige Chef diese Vereins, unser Herr Schulz, ist ein Spiegelbild der Nichtsnutze der EU. Das neue Spielzeug der Datenschutzverordnung hat die gleiche Fachkompetenz wie das Kaspertheater mit dem fb-Chef .Nebenbei bemerkt ist das ganze nur ein weltweites Szenario der Journaille,der immer mehr ihre Felle wegschwimmen, keine Käufer kein Umsatz, kein Profit. Es dürfte doch wirklich dem Dümmsten aufgegangen sein, mit Sozial Media, a la fb, gebe ich alle meinen Daten auf dem Präsentierteller, jedem weltweit frei zur Ansicht, natürlich auch den Regierungen, wie in Brüssel Daten verwertet werden. Was heißt da „Datenskandal“, Fräulein Müllers Daten beeinträchtigen die Weltherrschaft, einfach nur ein trauriger Witz!

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