Suche

Anzeige

ERP-Systeme künftig mit Social-Collaboration-Tools?

Die Idee, Social Media-Technologien professionell als integrierten Teil von ERP-Systemen zu nutzen, ist noch jung. Die damit verbundenen Vorteile vor allem für die Kundenorientierung sind aber offensichtlich den meisten ERP-Anwendern heute schon bewusst. Denn eine globale Studie von Epicor Software zeigt, dass Social Collaboration, also die Zusammenarbeit unter Einsatz von Social Media-Technologien, in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Anzeige

Social Collaboration als Teil von ERP wird in Zukunft insbesondere für die Kundenkommunikation im Mittelpunkt stehen – so die Meinung von 54 Prozent der Befragten aus Deutschland. 48 Prozent sehen darin einen guten Weg, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern zu verbessern, 42 Prozent erachten Social Collaboration als relevantes Werkzeug für den einfachen Austausch mit Zulieferern. Insgesamt sagen 40 Prozent, dass es soziale Kommunikationstools vereinfachen, andere zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Entsprechend erwartet knapp ein Drittel, dass ihr künftiges ERP-System Social Collaboration-Anwendungen in größerem Umfang und auf effizientere Weise zur Verfügung stellen sollte.

Der Einsatz von Social Media-Technologien innerhalb von ERP-Systemen steht exemplarisch für die grundsätzliche Anforderung, dass das Management von Wertschöpfungsketten agiler gelöst werden muss, mit mehr Möglichkeiten der mobilen Nutzung und besserer Unterstützung der Zusammenarbeit – dies betonen 37 Prozent der deutschen ERP-Anwender. In die gleiche Richtung geht die Forderung von 41 Prozent, dass künftige ERP-Systeme den Zugang zu Informationen einfacher gestalten sollten.

Bessere Zusammenarbeit mit Kunden

Generell gehört laut der Epicor ERP-Studie die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern für eine beschleunigte Entscheidungsfindung neben technischen Leistungskriterien zu den wichtigsten Aspekten, die bei einer ERP-Implementierung berücksichtigt werden sollen. Denn selbst innerhalb des Unternehmens unterstützen die bestehenden ERP-Systemen nach Ansicht von mehr als der Hälfte der Befragten die Zusammenarbeit nur mittelmäßig bis gar nicht.

Nach Ansicht von Hermann Stehlik, Vice President Zentraleuropa bei Epicor, stehen die aktuellen Anforderungen an ERP im Hinblick auf Social Collaboration für eine neue Art der Unternehmenskultur: „Es geht darum, systematisch Unternehmensprozesse mit Daten und Wissen aus sozialer Vernetzung zu verknüpfen. Dies muss konsequent von zentralen Managementsystemen wie ERP abgebildet und unterstützt werden, um strategische Wettbewerbsvorteile zu schaffen.“

Die globale Epicor ERP-Studie basiert auf der Befragung von insgesamt 1.509 ERP-Anwendern in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern, davon 200 aus Deutschland. Das E-Book mit mehr Informationen zu dieser Studie ist verfügbar unter www.epicor.com/whatsnext. (Epicor/asc)

Anzeige

Kommunikation

“Die Zukunft der Branche” – Serie über junge Marketingentscheider

Das Marketing verändert sich, teilweise rasant und tief greifend. Und der Nachwuchs? Die absatzwirtschaft porträtiert Marketingtalente im Alter bis Mitte 30 und beschreibt, wie die neue Generation tickt, was junge Top-Leute auszeichnet, welche Aufgaben sie übernehmen und wie sie ihre Karriere planen. mehr…



Newsticker

Corona und die Folgen: Kaufverhalten normalisiert sich

Wie verändert das Virus den Konsum? Andreas Fürst, Marketingprofessor an der Universität Erlangen-Nürnberg,…

Roller, Rad, Auto, Bus: Wer in der Krise profitiert und wer nicht

E-Tretroller, Leihraddienste oder Carsharing-Angebote: Schon vor der Krise war der Markt neuer Verkehrsanbieter…

“Counter-Strike” im Fokus: Einblicke vom Rekordmeister

Mousesports steht für das renommierteste "Counter-Strike"-Team Deutschlands. Jan Dominicus, Chief Business Development Officer…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige