Suche

Anzeige

Erfreuliche Entwicklung der Online-Angebote

Trotz des schwierigen Umfeldes sind die Zeitungsverlage mit ihren Internet-Aktivitäten nicht unzufrieden. Dies teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gestern mit.

Anzeige

Ein “Return on Investment” sei zwar bei den
Zeitungen ebenso wie bei den meisten anderen Online-Anbietern nicht
absehbar, aber mittlerweile seien die Verlage mit mehr als 400
Angeboten im Internet präsent. Bei der
Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von
Werbeträgern (IVW) würden – rein statistisch – pro Zeitungsangebot
monatlich durchschnittlich vier Millionen Seitenabrufe registriert.
Damit habe sich die Nutzung im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr
als verdoppelt.

Dennoch sei es den Zeitungsverlagen – wie allen
Online-Anbietern – noch nicht gelungen, Erlösmodelle im Internet
zu etablieren. Es sei davon auszugehen, dass
langfristig ohnehin maximal 20 Prozent des Umsatzes über
Bezahl-Inhalte erwirtschaftet würden. Zu den wichtigsten Erlösquellen
müssten Werbung und Sponsoring entwickelt werden. Im vergangenen Jahr
sei lediglich ein Prozent der gesamten Werbeinvestitionen ins
Internet geflossen. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft
(ZAW) habe für die Online-Werbeträger Nettoerlöse in Höhe von
lediglich 185 Millionen Euro ermittelt.

Kritisch sieht der Verband das Internet-Engagement der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender. Das im Rundfunkstaatsvertrag
verankerte Verbot von Werbung und Sponsoring sei nicht ausreichend,
sagte der Hauptgeschäftsführer des BDZV, Volker Schulze.
Vielmehr würden die Rundfunkgebühren,
vorhandene Infrastrukturen der Sender und auch eingeführte starke
TV-Marken für die unbegrenzte Expansion im Internet missbraucht. Im
Markt führe dies zu einer völligen Verzerrung; private Medienanbieter
würden im Wettbewerb behindert.


http://www.bdzv.de

Anzeige

Digital

Ikea

Podcast statt Printkatalog: Ikea geht ins Gehör

Die Schweden schreiten einmal mehr voran: Das Möbelhaus Ikea springt auf den Podcast-Trend auf und launcht den aktuellen Katalog als Audio-Serie. Ist das die Katalogstrategie der Zukunft? mehr…



Newsticker

Klimaschutz: Studie sieht Grenzen für Einsatz von Wasserstoff

Wasserstoff soll einen entscheidenden Beitrag für ein klimaneutrales Deutschland leisten. Doch nicht überall…

Podcast statt Printkatalog: Ikea geht ins Gehör

Die Schweden schreiten einmal mehr voran: Das Möbelhaus Ikea springt auf den Podcast-Trend…

Studie: Corona-Pandemie vertreibt Zweifel an der Digitalisierung

Digitale Technologien wurden vor der Corona-Krise von Unternehmen oftmals als Bedrohung wahrgenommen und…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige