Suche

Anzeige

Energieversorger kaum im Netz aktiv

Social-Media-Plattformen wie Facebook spielen im Energiesektor für die Kundenkommunikation bisher kaum eine Rolle, wie eine Untersuchung des Unternehmens Keylens Management Consultants zeigt. Daraus ergeben sich für Energieversorger Chancen, diesen Kommunikationsraum zu besetzen. Am besten gelingt dies den Strategieberatern zufolge über einen Fokus auf möglichst konkrete Themen, für die das Unternehmen steht.

Anzeige

Die Nutzung von Social Media zur Erreichung von Kommunikations- und Marketingzielen werde in online-affinen Branchen wie Automotive oder Telekommunikation zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Nicht so in der Energiebranche: von den zehn bekanntesten Energieversorgern in Deutschland verfügen der Untersuchung zufolge lediglich drei über eine nennenswerte Facebook-Präsenz. Die Resonanz der Kunden sei zudem bisher verhalten: Yello Strom (mehr als 2 000 Fans) und EnBW (mehr als 1 000 Fans) seien die einzigen Energieversorger mit einer deutschsprachigen Facebook-Präsenz mit vierstelliger Fan-Gefolgschaft. Zum Vergleich: Der Account von Audi Deutschland liege bei rund 100 000 Fans.

Dennoch zeige das Marketing von EnBW den zentralen Erfolgsfaktor für Social-Media-Auftritte von Energieversorgern: Präsentiert werde auf dem EnBW Facebook-Account nicht die Marke EnBW als solche, sondern das E-Mobility Projekt „EnBW Elektronauten“ (Foto: Fahrzeuge der Elektroflotte). Dieser Themenfokus zahle sich durch besonders hohes Engagement der Fans aus, was Keylens anhand von definierten Kennzahlen wie Anzahl der Comments pro Fan misst. Hier setzte EnBW im deutschsprachigen Raum den Maßstab. Auch von internationalen Unternehmen wie Chesapeake Energy oder Fireside Gas lasse sich lernen, wie ein nachhaltiger Dialog über Social Media initiiert und aufrecht erhalten werden könne. „Energieversorger sollten sich im besonderen Maße auf Bestandskunden und auf das Besetzen greifbarer Themen mit Mehrwertangeboten konzentrieren“, erläutert Projektleiter Tobias Lampe. Dies erfordere eine klare Strategie, für welche Botschaften das Unternehmen im Social Web stehen wolle.

www.keylens.com

Anzeige

Digital

Facebook schafft für virtuelle Welt 10.000 Jobs in Europa

Facebook steht nach den Enthüllungen einer Whistleblowerin und massiven Ausfällen unter Druck. Doch der Konzern will nicht in der Defensive verharren und kündigt eine große Investition in eine virtuelle Welt mit einem Schwerpunkt in Europa an. mehr…


 

Newsticker

Warum heißt die Marke so? Heute: Starbucks

Es ist schon ein kulturhistorischer Treppenwitz, dass die weltweit bekannteste Cafékette nicht aus…

Chrzanowski rückt an die Spitze der Schwarz-Gruppe

Die Lidl- und Kaufland-Mutter hat den Termin für den bereits im Vorjahr angekündigten…

Moderne Mitarbeiterführung: Mehr Coach, weniger Chief

Die Herausforderungen an Führungskräfte haben sich radikal geändert. Benjamin Minack beschäftigt sich mit…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige